Szeneshop-Angebote
15.05.2017  |   Bilder: fotolia©José 16 (#76758879)
Alle Bilder »

Biker-Urlaub in den USA – mit der perfekten Motorradbekleidung


Highway No. 1, Route 66, auf den Spuren des Kult-Roadmovies „Easy Rider“: Mit dem Motorrad durch die USA zu cruisen – für viele Biker die Erfüllung eines Wunschtraums. Damit der Roadtrip auch wirklich traumhaft wird, sollten Motorradfahrer vorab aber einige Vorkehrungen treffen.


Es gehört wohl zu den größten Wünschen eines jeden eingefleischten Bikers, einmal mit dem Motorrad quer durch Amerika zu fahren – auf schier endlos erscheinenden Highways mit einer gehörigen Portion Fahrtwind um die Ohren.
Zu den Klassikern schlechthin zählt dabei die Tour von Los Angeles nach Los Angeles über Stationen wie Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley, Yosemite-Nationalpark und San Francisco.

Auf den meisten Straßen herrscht ein Tempolimit

Für die Einreise in die USA sind vorab die üblichen Formalitäten nötig, vor allem die Onlineregistrierung bei der Einwanderungsbehörde, die nur per Kreditkarte bezahlt werden kann und 14 US-Dollar kostet.
Bevor der Traum in die Tat umgesetzt wird, sollten sich Motorradfahrer darüber informieren, welche Kleidung für das regionale Klima erforderlich und zum Motorradfahren gegebenenfalls sogar vorgeschrieben ist. Auch landestypische Besonderheiten gilt es zu beachten – insbesondere die allgegenwärtigen Speed Limits. Sie liegen zwischen 55 und 75 Meilen pro Stunde, was 88 bis 120 Stundenkilometern entspricht. Geschwindigkeitskontrollen sind an der Tagesordnung, Bußgelder sollte man unbedingt vor Abreise begleichen. Sonst droht bei der Heimreise eine böse Überraschung am Flughafen. Die Tempolimits haben aber auch ihren Vorteil: In den USA lässt sich herrlich cruisen, im Straßenverkehr geht es deutlich entspannter als in Deutschland zu.
Allerdings: In einigen Bundesstaaten gibt es mittlerweile auf den Interstates, den US-Autobahnen, teilweise gar keine Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr. Die für den jeweiligen Straßentyp (Interstate, US-Highway, State Roads) und Streckenabschnitt gültige Regelung der Höchstgeschwindigkeit (in Meilen pro Stunde/mph) ist durch Straßenschilder gekennzeichnet.

(Eingeschränktes) Gepäck für die Motorradreise

Bei der Kleidung und den anderen Utensilien müssen Biker Abstriche machen, der Platz für Motorradgepäck ist im Flugzeug endlich. In der Regel sind das ein Handgepäckstück sowie ein Koffer mit bis 23 Kilogramm Gewicht, für Zusatzkilos berechnen die Airlines gepfefferte Preise. Wetterfeste Motorradkleidung, Funktionsunterwäsche, zwei Paar Handschuhe und der eigene, wohlvertraute Motorradhelm sollten auf jeden Fall mit auf Reisen gehen. Gerade den Helm sollten Biker nicht zu Hause lassen, die Auswahl der Verleiher vor Ort ist oft sehr dürftig. Jethelme mit großem Visier sind eher selten im Angebot.

American Way of Drive

Biker-Touren durch die USA sind bei Motorradfahrern aus der ganzen Welt sehr beliebt, viele Anbieter haben sich auf Motorradreisen spezialisiert. Sie vermieten nicht nur Motorräder, die man von seinem Heimatland aus buchen kann, sondern bieten auch komplett durchorganisierte Gruppenreisen oder vorgeplante individuelle Touren an. Ein Vorabpreisvergleich im Internet zahlt sich aus. Besonders dann, wenn es ein bestimmtes Motorradmodell sein soll. Besonders gut zum Cruisen geeignet sind zum Beispiel die Harley-Davidson-Modelle Road King, Street Glide und Fat Boy.
Nicht nur das Motorrad, auch die Unterkünfte lassen sich vorab planen und über das Internet buchen. Dann kann man sich im Urlaub ganz aufs Fahren konzentrieren – statt nach Motels zu suchen.

Die richtige Ausstattung und Motorradbekleidung

Gerade für längere, mehrtägige Touren sind Windshields zum Schutz vor Wind und Wetter unbedingt zu empfehlen – und mindestens knöchelhohe Stiefel mit dem nötigen Tragekomfort, um für eine längere Tour geeignet zu sein. Für lange Touren sind – wie hier unter cu-rider.com erklärt wird – auch ausreichend Protektoren zu empfehlen, damit die Sicherheit gewährleistet ist.
Dabei gilt es, ein gesundes Maß zwischen Schutz und Bequemlichkeit zu finden – was insbesondere für die bei Bikern immer beliebtere Textilkleidung gilt. Sie ist oftmals komfortabler zu tragen und meist wasserabweisender als Leder, im Fall der Fälle schützt sie jedoch nicht so gut wie eine Ledermontur.
Gerade bei langen Wüstendurchquerungen sollte unbedingt ausreichend Flüssigkeit mitgeführt werden, zum Beispiel in Feldflaschen mit Lederbezug, der zum Kühlen vor Abfahrt mit Wasser getränkt werden kann.

Ein letzter Tipp: Um zur Orientierung nicht ständig vom Motorrad absteigen zu müssen, kann die jeweilige Tagesroute grob auf wasserfestem Papier skizziert und gut sichtbar auf dem Tank aufgeklebt werden. So kann man während der Fahrt jederzeit kurz checken, ob man sich auf der richtigen Strecke befindet.


Mit dem Motorrad den Highway No. 1 entlang – für viele Biker das pure Glück! (fotolia©José 16 (#76758879))
Foto: fotolia©José 16 (#76758879)


 

Bilder: fotolia©José 16 (#76758879)

Kommentare zum Artikel


weitere Blogeinträge




Aktuell am Kiosk: BIKERS NEWS 8/17

Artikel aus der Ausgabe: 8/17

TECHNIK: Fahren ohne Zündschlüssel – what the FOB?
TECHNIK: Fahren ohne Zündschlüssel – what the FOB?
Bandidos MC Leverkusen: Razzia mit Polizei-Randale
Bandidos MC Leverkusen: Razzia mit Polizei-Randale
On the Road mit den Outlaws
On the Road mit den Outlaws
Vergleich Triumph Bonneville Bobber und Harley-Davidson Sportster 1200 Custom - Alt gegen Dick
Vergleich Triumph Bonneville Bobber und Harley-Davidson Sportster 1200 Custom - Alt gegen Dick
Bandidos tragen neues Patch
Bandidos tragen neues Patch
Custom-Schalldämpfer unter Verbot
Custom-Schalldämpfer unter Verbot

Ausgabe 9/17 erscheint am 18. August

Im Huber-Verlag erscheinen auch:


Stand:26 July 2017 22:43:37/blog/+biker-urlaub+in+den+usa+-+mit+der+perfekten+motorradbekleidung_175.html