Colour-Verbot: der Stand der Dinge

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Am 19. Januar hat der Bundestag das Vereinsgesetz verschärft, um die Abzeichen der großen MCs zu verbieten – in Kraft war das Gesetz bei Redaktionsschluss aber noch nicht …
Folgende Colours sind bundesweit verboten, sobald das Vereinsgesetz in Kraft ist. … Wir haben in den letzten Monaten ausgiebig darüber berichtet: Die Bundesregierung möchte gegen die großen Motorradclubs vor-
gehen, da diese „… einen Deckmantel für vielfältige Formen der schweren und organisierten Kriminalität, wie zum Beispiel Menschenhandel und Drogengeschäfte …“ bieten würden. Vor diesem Hintergrund hatte sie Ende September den Entwurf eines verschärften Vereinsgesetzes vorgelegt. Am 19. Januar hat der Bundestag diesen Entwurf mit den Stimmen der Union und SPD beschlossen – die Grünen haben sich enthalten, die Linken dagegen gestimmt.
Ein Gesetz tritt allerdings nicht automatisch und unmittelbar in Kraft, nachdem es vom Bundestag verabschiedet worden ist – zunächst muss es nämlich vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden. Im Rahmen der sogenannten Ausfertigung hat der Bundespräsident ein formales und inhaltliches Prüfungsrecht. Er prüft also nicht nur, ob das Gesetz auf dem richtigen Dienstweg zustande gekommen ist, sondern auch, ob es gegen die Grundrechte der Verfassung verstößt. Dass ein Gesetz aufgrund der fehlenden Unterschrift des Staatsoberhauptes nicht in Kraft tritt, ist allerdings die seltene Ausnahme: Seit die Bundesrepublik besteht, wurden insgesamt nur acht Gesetze nicht durch den jeweils amtierenden Bundespräsidenten unterschrieben.Infokasten
Doch auch mit dem prominenten Kürzel ist es nicht getan, denn zu guter Letzt muss ein neues Gesetz offiziell im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Das Bundesgesetzblatt erscheint, seitdem es die Bundesrepublik gibt; und zwar in unregelmäßigen Abständen immer dann, wenn neue Gesetze oder Verordnungen erlassen wurden. Und genau an diesem Punkt des Gesetzgebungsverfahrens befinden wir uns gegenwärtig: Niemand weiß, ob der Bundespräsident bereits unterzeichnet hat oder nicht. Jeden Tag könnte ein neues Bundesgesetzblatt erscheinen, am nächsten Tag wäre das verschärfte Vereinsgesetz geltendes Recht.Foto: Trojahn / Dürfte demnächst nicht mehr möglich sein, zumindest mit gewohnten Colour: Bandidos und Hells Angels besuchen gemeinsam die Münchener Motorradtage (siehe Bericht auf Seite 53).
So oder so haben die Clubs schon jetzt reagiert: Auf vielen Profilen in den sozialen Netzwerken und zahlreichen Homepages sind die angestammten Insignien entfernt. Doch nicht nur in der virtuellen Welt reagieren die MCs. So hat der Red Devils MC Uelzen zum Beispiel auch schon seine Schilder am Clubhaus ausgetauscht. 2012 wurde der Kölner  Charter des Clubs verboten – auch der Red Devils MC darf seine Kennzeichen also bundesweit nicht mehr öffentlich verwenden, sobald das Gesetz in Kraft ist. Statt des charakteristischen roten Teufelskopfs ist in Uelzen nun eine Fratze mit Widderhörnern neben einem Schlagring und den Buchstaben „FTS“ für „Fuck The System“ zu sehen. Auch der Name „Red Devils“ findet sich nicht mehr am Haus, stattdessen firmieren die Member nach außen nun als „Riptown Brothers“ – eine Anspielung auf die Lage des Clubhaues im Uelzener Stadtteil Neu Ripdorf.
Dass sich die Clubs mit vielen neuen Kennzeichen und Codes schnell Ersatz für die verlorenen Colours suchen würden, war eine der Befürchtungen, die Kritiker des Vereinsgesetz vorgebracht haben – sie hat sich schon jetzt bewahrheitet.

Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde / Frank-Walter Steinmeier wird sein Amt offiziell am 19. März antreten – ob Gauck das Gesetz im Rahmen seiner letzten Amtshandlungen noch unterschrieben hat, stand bei Redaktionsschluss nicht fest.
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300 Ausgaben BIKERS NEWS

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Wir nennen euch ganz vernünftige Gründe, warum es auch nach 300 Ausgaben noch immer eine BIKERS NEWS geben muss

Es geschah am Rande der Beerdigung eines Members des Hells Angels MC Westend. Hunderte von Bikern hatten sich versammelt, und sie blickten dem Anlass gemäß ziemlich finster drein. Und dann, wirklich am Rande, nämlich außerhalb des Friedhofsgeländes, huschte ein verschüchtertes Männchen mit Nickelbrille und Trenchcoat vorbei. Es war ein Reporter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Tatsächlich wagte er es, uns anzusprechen. Wahrscheinlich sahen wir von der BIKERS NEWS nicht ganz so gefährlich aus, wie all die anderen Biker.


Beerdigung bei den Hells Angels. Die Blicke der Biker sind finster. Das genügt, um bürgerliche Reporter zu verschrecken, nur BIKERS NEWS ist mittendrin





Wir brauchten ein Weilchen, um ihm das mit den Einprozentern zu erklären. Auch wollte er nicht verstehen, warum hier hunderte von Bikern angetreten waren, um einem einzelnen Mann so viel Ehre zu erweisen. Nach dem Gespräch steuerte er noch den Polizeiposten an. Dort stand natürlich ein Mann für die Presse bereit. Und nachdem der FAZ-Reporter mit dem Polizisten gesprochen hatte, schien er offensichtlich seine Recherchen abgeschlossen zu haben. Er bewegte sich vom Platz.
Da platzte uns der Kragen. Dieser Reporter wagte es nicht, sich unter die Hells Angels zu begeben. Erst recht wagte er es nicht, überhaupt einen von ihnen anzusprechen. Wir fingen ihn ab und lotsten den verängstigten Mann durch die Menge der trauernden aber immer noch gefährlich aussehenden Biker. Dort stellten wir ihn einem der Member des Hells Angels MC Westend vor. Und anschließend bedankte er sich bei uns.

Wir recherchieren über Hintergründe

Wir waren nicht wirklich um eine Erfahrung reicher. Denn in der Regel verlaufen die Recherchen der bürgerlichen Presse nicht viel anders: Deren Reporter wenden sich einzig an die Polizei, um anschließend deren Presse-Erklärungen nachzubeten. Und durch den ganzen Blätterwald hallt am nächsten Tag mal wieder die Schreckensmeldung vom Rockerkrieg, der entweder droht oder gar schon entbrannt ist.
Wir hatten das mal eingehend nach einer Razzia beim Bandidos MC Berlin im Jahr 2004 recherchiert. Dort hatte die Polizei ihre Lieblingsreporter gleich im Bus mitgenommen und denen die Hintergründe über einen vorgeblichen „Rockerkrieg“ mundgerecht serviert. Spektakuläre Bilder mit vermummten Einsatzkräften waren garantiert, und weitere reisserische Bilder kopierte die Presse von der Internet-Seite des Gremium MC. Nur die Clubs hatte keiner befragt.


Wir prangerten es an: Dieses Polizei-Plakat führte zur Gründung der Biker Union







Zu solchen Einsätzen der Polizei werden wir natürlich nicht eingeladen. Dabei machen einzig wir es richtig: Wir sprechen im Nachhinein mit wirklich allen Beteiligten, mit der Polizei und natürlich mit den Bikern. Erst hier beginnt die seriöse journalistische Recherche.
Die dauert ein wenig länger, zumal die Clubs als unvorbereitet Betroffene oft selbst erst rausfinden müssen, was da eigentlich stattgefunden hat, und zumal es hin und wieder ungeschickt ist, mit voreiliger Berichterstattung in laufende Verfahren dazwischenzufunken. Mit dem notgedrungen zeitlichen Verzug erfahrt ihr eines Tages durch uns, was wirklich der Fall war. Das laute Getöne der Schlagzeilen in der Boulevard-Presse ist dann freilich längst verklungen.
Aber die seriöse Recherche ist dafür auch wirklich abgeschlossen. Nur das trauen viele einem aus dem Arsch der Szene gekrochenen Biker-Blättchen noch immer nicht zu.

Wie bei uns alles anfing

Hat der einstige Discjockey, Möbelhändler und Bones-Member Günther Brecht, alias „Fips“, Anfang der Achtziger Jahre wirklich damit gerechnet, dass wir mal so weit kommen würden? Zwar steht nunmehr die Heftnummer „300“ auf dem Titel dieser Ausgabe. Aber wir können ja nicht mal wirklich sagen, welches eigentlich die erste BIKERS NEWS war. Die allererste Ausgabe war schließlich eine so genannte „Null-Nummer“, ein Referenz-Exemplar, mit dem zukünftige Leser und Anzeigenkunden schon mal etwas in die Hand bekommen, das demnächst vielleicht regelmäßig erscheinen könnte. Auch die zweite Ausgabe wirkte noch zu unbeholfen, als dass man sie hätte für voll nehmen können, aber sie hieß immerhin schon mal „BIKERS NEWS“. Erst die dritte Nummer, sie trug die offizielle Nummer „2“, zählen wir als unsere erste echte Ausgabe. Auf ihr schmunzelte uns Gene, der erste President des Bones MC, entgegen.


Fips war in den ersten Jahren Member des Bones MC, trotzdem konnte er lachen. 1980 gründete er die BIKERS NEWS



Das Blättchen war schwarzweiss, zählte 24 Seiten, und es war im Zeitschriftenhandel nicht zu erwerben. Mit ihm wollte Fips nur einem stetig wachsenden Bedürfnis der Rocker-Szene entsprechen. Auf den damaligen Versammlungen der Club-Presidenten, den sogenannten „Presi-Rallys“, war der Ruf nach einem Forum laut geworden, in dem öffentlich und bundesweit Gerüchte und Missverständnisse geklärt würden. Zu oft hatte es zwischen den Clubs geknallt. Nun konnten die Clubs die BIKERS NEWS im Abonnement ordern und auf unserem Forum miteinander kommunizieren.






Unsere erste ordentliche Ausgabe trug die Nummer „2“, und es war eigentlich die dritte BIKERS NEWS









Den Dingen auf der Spur

Die BIKERS NEWS wäre vielleicht ein schmieriges Blättchen mit ein paar Nacherzählungen von Biker-Partys und einem jährlich angehängten Treffen-Kalender geblieben, wenn Fips sich nicht wenig später einen promovierten Kunstwissenschaftler namens Dr. Hans D. Baumann ins Boot geholt hätte. Dessen künstlerisches Interesse war mit den damals üblichen Tanklackierungen geweckt worden, und er hatte seitdem für das AME-Magazin gearbeitet.
Als „Doc Baumann“ brachte er nun ein anspruchsvolleres Profil ins Blatt. Er recherchierte als erster das Clubverbot des Hells Angels MC Hamburg von einer anderen Seite und legte dessen Hintergründe offen. Schließlich musste ausgerechnet ein Paragraph aus dem Vereinsgesetz zur Begründung des Verbotes herhalten. Es hatte sich zum Ärger der Staatsanwaltschaft herausgestellt, dass kein anderes Gesetz gegen die Hells Angels juristisch greifen konnte.
Auch anderen Missständen und Unverhältnismäßigkeiten der Behörden kam Doc Baumann auf die Spur. Darüber hinaus engagierte er sich im „Komitee“, einem der ersten Zusammenschlüsse von großen colourtragenden MCs. Und legendär wurde sein Engagement gegen ein Plakat der Polizei, das Biker als mit Knüppeln und Morgensternen bewaffnete Schläger diskriminierte. Es führte zur Gründung der Biker Union, der ersten Interessenvertretung der Biker und Rocker in Deutschland - und Doc Baumann wurde deren erster Pressesprecher.

#11#

Zum ersten Mal gibt Doc Baumann der Rubrik „Mein Senf“ ein Gesicht …

… nach 15 Jahren verlieh er es der BIKERS NEWS 12/05 zum letzten Mal …

… den „Checkpoint“ schreibt seitdem Michael Ahlsdorf




Die BIKERS NEWS wurde unter seiner Feder zu so etwas wie dem „Spiegel“ der Biker-Szene. Einzelne Artikel bekamen ein Niveau, das so gar nicht der Erwartung gegenüber einem schmierigen Rocker-Magazin entsprach. Und überhaupt mauserte BIKERS NEWS sich so prächtig, dass die Zeitschrift im Jahr 1989 erstmalig freiverkäuflich am Kiosk auslag.
Die ersten Aufschreie aus der Szene folgten prompt, die Leserbriefseiten quollen über: Wir seien kommerziell geworden und hätten unsere Glaubwürdigkeit als Szene-Magazin verloren. Diese Kritik sollte uns in immer neuen Variationen über Jahre und Jahrzehnte bis zum heutigen Tag begleiten. Wir kommen noch darauf zurück.

Gesichter der BIKERS NEWS

Die BIKERS NEWS hatte mit ihrem frei verkäuflichen Auftritt ein Gesicht bekommen. „Mein Senf“, die Rubrik auf der ersten Seite, war ursprünglich mal von Fips, mal von Doc, mal aber auch von Oluf Zierl oder irgendeinem anderen Mitarbeiter verfasst worden. Anfang der 90er Jahre verfasste sie nur noch Doc, im Juni 1991 erstmalig mit seinem Bild über der mittleren Spalte. Der bärtige Mann mit Sonnenbrille wurde unser Markenzeichen. „Mein Senf“ war Doc Baumann, und Doc Baumann war die BIKERS NEWS.
Professionell waren wir damit noch lange nicht. Nach wie vor fehlte ein Mann für die tägliche Arbeit in der Redaktion. Denn es stellte sich immer wieder heraus, dass Reporter, die aus der Rocker-Szene kamen, nicht in der Lage waren, seriöse Presse-Arbeit zu leisten. Und umgekehrt wagt sich bis zum heutigen Tag kaum ein seriöser Presse-Mann in die Rocker-Szene.



Razzia beim Bandidos MC. Die Polizei hatte ihre Lieblingsreporter gleich mitgebracht, und die titelten erwartungsgemäß mit fetten Schlagzeilen. Wir waren natürlich nicht eingeladen, recherchierten aber nachträglich über das, was wirklich der Fall war



Mitte der 90er Jahre war Dr. Michael Ahlsdorf als freier Journalist in Berlin tätig, auch er ein promovierter Geisteswissenschaftler, diesmal mit Abschluss in Philosophie. Für BIKERS NEWS hatte er immer wieder Storys geschrieben. Er hatte Erfahrungen mit den ersten Reibungen zwischen westdeutschen und ostdeutschen MCs gewonnen, und er hatte bei anderer Gelegenheit die Machenschaften eines Berliner Polizisten und dessen ganz persönlicher Hetzjagd auf umgebaute Harleys aufgedeckt.
So war er kein unbeschriebenes Blatt, als er 1997 nach Mannheim zog, um dort den Posten in der Redaktion zu übernehmen. Innerhalb von einem Jahr übernahm er deren Leitung und zeichnete verantwortlich für den Umfang und die Inhalte aller Storys. Als Doc Baumann sich im Jahr 2005 auch von der ersten Seite der BIKERS NEWS verabschiedete, war ein Übergang im redaktionellen Konzept kaum zu spüren.

Die Kritik unserer Leser

Und so soll es auch bleiben. Denn die Kritik, die Leser an uns üben, hat sich über die Jahre nicht geändert: Die einen beschweren sich, weil wir zu viel über die großen Clubs berichten, die anderen beschweren sich, weil wir zu viel über die kleinen Clubs berichten. Die einen beschweren sich, weil wir zu viel über japanische Motorräder berichten, die anderen beschweren sich, weil wir zu viel über Harleys berichten. Solange die Beschwerden von beiden Seiten kommen, liegen wir also gut in der Mitte.
Jenseits dieser öffentlichen Kritik klingelt bei uns auch immer wieder das Telefon. Dann melden sich die Clubs, die meinen, dass sie in der Berichterstattung zu kurz kommen und nur die jeweils anderen Clubs die Berichte mit Poster und vielen Seiten kriegen. Und dann melden sich auch noch die Customizer, die meinen dass sie in der Berichterstattung zu kurz kommen und nur die jeweils anderen Customizer die Berichte mit Poster und vielen Seiten kriegen. Auch hier ist alles gut verteilt. Die Beschwerden kommen von allen Seiten, und deshalb müssen wir uns über unsere Neutralität keine Gedanken machen. Immerhin werden wir auch von bürgerlicher und behördlicher Seite aufmerksam gelesen, weil wir nämlich nicht das Sprachrohr eines einzelnen sind.

Wir sind besser geworden

Aber dann kommen noch die Leser, die das ewige Lied davon singen, dass früher alles besser war, natürlich auch die BIKERS NEWS. Von Korruption ist dann die Rede, vom Verlust der Glaubwürdigkeit als Szene-Magazin, und ganz Schlaue lassen dann das Wort „Biker Bravo“ fallen.
Stimmt. Wir sind bunt geworden. Wir sind dicker geworden. Und wir sind vor allem besser geworden. Jedes Jahr gewinnen wir noch mehr Leser.


Silvia Stoll und Michael Ahlsdorf. Der Alltag der BN-Redaktion findet am Schreibtisch statt, und nicht auf dem Motorrad oder auf Biker-Parties



Manche halten das für Kommerzialisierung und den Verlust unserer Wurzeln. Damit denken sie nicht weit. Sie sollten drüber nachdenken, was wir gewonnen hätten, wenn Doc Baumanns erste Recherchen über die Hintergründe des Verbotes der Hamburger Hells Angels zehntausende oder gar hunderttausende Leser erreicht hätte. Und sie sollten drüber nachdenken, was sie von der Szene wüssten, wenn sie sich nur durch die bürgerliche Presse über die Biker-Szene informieren könnten. Schließlich geht es in der Szene nicht immer nur um Beerdigungen.
Text: Roadcaptain




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Leserbriefe 08/09

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Hallo BIKERS NEWS, wir sind eine Gruppe von zehn Sanitätern und Polizisten, die gerne einen MC gründen wollen, aber eigentlich keine Ahnung haben, was man dafür alles braucht …
Hallo BIKERS NEWS,
wir sind eine Gruppe von zehn Sanitätern und Polizisten, die gerne einen MC gründen wollen, aber eigentlich keine Ahnung haben, was man dafür alles braucht. Wir wollen kein professionell eingetragener Club sein und keine Einnahmen erwirtschaften. Wir stellen keine Gebietsansprüche, sondern wir wollen nur zusammen fahren und Partys feiern, alles jedoch unter eigenem Colour. Vielleicht könnt Ihr uns mit Rat zur Seite stehen und uns helfen, mit Clubs in unserer Umgebung (München City) in Kontakt zu treten?
Vielen Dank für Eure Hilfe jetzt schon!
Florian Nürnberger

Lieber Florian,
Kontakte dieser Art können wir leider nicht vermitteln, denn das würde uns blitzschnell den Ruf einbringen, clubpolitisch nicht neutral zu sein, weil wir womöglich einen Club bevorzugen oder gar einen anderen Club vergessen. Die Clubnachrichten in unserem Heft sollten Euch aber genug Wege für erste Kontakte eröffnen. Darüber hinaus geben wir auf unserer Internetseite „www.bikersnews.de“ erste Ratschläge für Einsteiger.
Unsere Antwort auf die Frage „Wie gründe ich einen MC?“ lautet dort wie folgt:

Grundsätzlich geht das nicht über Nacht. In jedem Fall müsst Ihr als solide Gemeinschaft in der Szene eingeführt sein. Lasst Euch also lange genug und zunächst ohne Colour blicken, macht Euch bekannt bei den benachbarten Clubs und sprecht Euch mit ihnen ab. Andernfalls kann es Ärger geben. MCs erheben nämlich häufig Gebietsansprüche.

Mit Angehörigen der Polizei werdet Ihr in der Szene möglicherweise schlechte Karten haben, denn Polizisten sieht man dort nicht gerne. Einige Polizisten sind Mitglieder bei den „Blue Knights“, das ist gewissermaßen der offizielle colour-tragende Polizeiclub, der allerdings kaum Zugang zu den MCs unserer Szene hat. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere MCs mit Polizisten, die dichter an der Szene dran sind. Die wollen wir an dieser Stelle aber nicht öffentlich bewerben, um den Membern dieser Clubs keinen Ärger mit ihren Arbeitgebern zu bereiten. Wenn Ihr die Clubnachrichten aufmerksam lest, werdet Ihr auch sie gelegentlich dort finden.


Blue Knights
Die Mitglieder der Blue Knights sind Polizisten.
In unserer Szene sind sie nicht überall willkommen



Moin BN-Team,
ich lese Euer Blatt schon viele Jahre und freue mich über jede Ausgabe. Seit über 25 Jahren fahre ich Motorrad und besuche Treffen. Ich gehöre also auch zu den alten Hackfressen, über die sich jemand in den Leserbriefen Eurer letzten Ausgabe beschwert hatte.
Seit einiger Zeit streiche ich immer mehr Partytermine aus meinem Kalender. Leider ist es Mode geworden, dass irgendwelche Veranstalter in jedem größeren Dorf „Harley Days“ oder „Lifestyle Bike Events“ aufziehen, wo sich komische Harleyfahrer mit Fransen und Hasenohren am Helm zur Freak Show einfinden. Um diese "Events" geht es mir aber nicht. Mir geht es um die kleinen Treffen. Treffen, wo die Member selber am Grill und am Tresen stehen. Wo laute Rockmusik aus alten Lautsprechern plärrt.
Leider gehen immer mehr kleine MCs in den großen Onepercentern oder Supportern auf, und die "Großen" können solche Partys nicht mehr machen. Sicher geben die Großen auch tolle Partys, und ich war dort schon oft zu Gast, und ich wurde immer mit Respekt als Gast behandelt. Aber die Großen müssen Erwartungen erfüllen. Sie können sich Unprofessionalität nicht mehr leisten.
Ich glaube, dass die Szene etwas verliert, wenn die "Kleinen" von der Bildfläche verschwinden. Ich denke nicht, dass ein großer Onepercenter sich vor einem 15-köpfigen Dorf MC fürchten muss. Aber ein Member eines 1%er MCs sollte mal in sich gehen und sich fragen, wann er das letzte Schweineaugenweitspucken gewonnen hat, wann er den letzten Brother mit dem Strohsack in die Schlammkuhle gefeuert hat, und ob er mit seinem Bike auf einem Slow Race eine Chance hätte? Ich trete gegen jeden an, der sein Bike nicht auf dem Anhänger mit dem Wohnmobil zum Treffen fährt!

cu Fiedde

Leserbriefe August 2009


Tach,
ein Hoch auf die BN und ihr Team! Ich bin zwar nur ein unregelmäßiger Leser der BN, aber Euer Kochbuch für Biker ist für mich mit Abstand eines der meistgelesenen in meiner kleinen Sammlung. Ich möchte einige Eurer Gerichte in meinen geplanten mobilen Gastroservice integrieren. Gibt es da Probleme? Ich komme aus Oberhausen im Ruhrgebiet und würde mich über Anregungen und eine positive Antwort freuen.
Freundliche Grüße
Otmar

Hallo Otmar,
kein Problem, cook what you want! Du solltest nur immer genügend Zwiebeln, Chillis und Knoblauchzehen dazutun. Und halt uns auf dem Laufenden, wenn Dein Laden läuft. Wir würden ihn dann auch gerne mal unseren Lesern vorstellen


Cool Wilder
Rezepte für die Biker-Küche gibt’s als Paket in unserem SzeneShop
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Unsere Tugenden

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Wir wissen nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Die deutschen MCs feiern ihre Jubiläen, und sie feiern nicht mehr nur fünf, zehn oder zwanzig Jahre. Sie feiern auch noch dreißig oder vierzig Jahre ihres Bestehens.
Wenn wir sie alle angemessen würdigen wollten, wäre die BIKERS NEWS so dick wie ein Telefonbuch. Und irgendwie würden alle Stories sich auch noch gleichen: Sie handeln nämlich immer von Jungs, die vor einigen Jahrzehnten auf heißgemachten Kreidlers die Vorstädte unsicher machten, um dann noch zu beschließen, sich ein eigenes Colour zuzulegen.
Die Schmerzgrenze für eine ausgewogene BIKERS NEWS ist mit dieser Ausgabe und einem halben Dutzend Clubportraits vielleicht erreicht. Oder wollt ihr noch mehr davon? Eure Meinung würde uns interessieren.
Allen Bedenken zum Trotz würdigen wir in dieser Ausgabe auch den Gremium MC, der nun auf 35 Jahre zurückblickt. Dabei backen wir nicht wieder die alten Stories von einem MC auf, der einst einen eigenen, deutschen Weg suchte und sich deshalb keinen amerikanisch klingenden Namen gab. Auch erzählen wir nicht die Geschichte der Zahl „Sieben“, die für das „G“ steht, für die sieben Buchstaben des Wortes „Gremium“ und für die sieben ersten Rats-Chapter des Clubs. Und auch die Geschichte des Club-Verbots, das dem Gremium MC Anfang der 90er Jahre drohte, deuten wir nur mit ein paar Worten an.
Stattdessen blicken wir nach vorne. Wir schauen auf den Weg der neuen Chapter. Und wir schauen auf den Weg, den ihre Member gehen. Für den Gremium MC gilt nämlich, was bei vielen etablierten MCs der Fall ist. Einige seiner Member verdienen in der Security-Branche schon lange und auf ganz seriöse Weise ihren Lebensunterhalt.
Wir prophezeien schon wieder den Aufschrei irgendeines Reporters in der bürgerlichen Presse, der unter dicker Überschrift enthüllt, dass nun auch noch die hochsensible Sicherheitsbranche von Rockern unterwandert würde.
Wir sehen’s anders. Die Zeiten halblegaler Rock-Konzerte, auf denen Rocker wichtig tun und bekiffte Hippies verprügeln, sind lange schon vorbei. Heute sind die Events professionell organisiert, und erst zuletzt wird ein Ordner dort zuschlagen, nämlich im Fall der unumgänglichen persönlichen Notwehr. Umgekehrt sind ihm für seine Arbeit die Tugenden dienlich, die er womöglich erst während seiner Mitgliedschaft in einem MC erlernt hat: Menschenkenntnis, Disziplin und Stehvermögen.
Solche Tugenden eignet man sich nicht über Nacht an. Und so hat alles wieder sein Gutes. Es kann nämlich was mit dem Alter der MCs zu tun haben, dass ihre Member inzwischen gar in sicherheitsrelevanten Branchen unterwegs sind. Und diese MCs sind inzwischen ja nicht nur fünf, zehn oder zwanzig Jahre alt. Sie feiern auch noch dreißig oder vierzig Jahre ihres Bestehens.




Michael Ahlsdorf
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Virtuelle Biker

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Eine Frage stellen manche Biker uns neuerdings immer wieder: „Ja, habt ihr’s denn noch nicht im Internet gelesen?“ Und ihre Augen sind schreckensgeweitet, wenn wir womöglich erstmal verneinen. Nein, wir sind keine wandelnden Festplatten.
Und das ist gut so. Was zum Beispiel in der vergangenen Saison im Internet die Runde machte, klang nur auf den ersten Blick ganz appetitlich: In der Straßenverkehrszulassungsordnung war ein Paragraph gestrichen worden. Ein paar juristisch vorgebildete Biker glaubten daraus folgern zu dürfen, dass sie nun für ihre aufgerissenen Brülltüten nur wegen einer harmlosen Ordnungswidrigkeit belangt würden und gleich wieder weiterfahren dürften. Das machte prompt in zahllosen Internetforen die Runde.
Und wir mussten prompt ebenso zahllose Leser-Anfragen klarstellen. Denn natürlich war an der ganzen Nummer nichts dran. Aber um rauszufinden, wie es sich in der Wirklichkeit verhält, brauchen wir eben doch etwas Zeit. Das nennt man „Recherche“, und es erfordert journalistische Professionalität, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. In dieser Ausgabe erklären wir euch alles endlich so ausführlich, wie manche es vielleicht gar nicht wissen wollen. Die Wirklichkeit ist eben komplizierter als das, was ihr im Internet findet. Denn dort findet ihr oft genug nur Gerüchte, Meinungen und Behauptungen.
Okay, hier wird ein Medium überschätzt, aber hilfreich ist es trotzdem. Auch wir schielen in die virtuelle Welt, und manche Seiten und Foren helfen uns tatsächlich auf die Sprünge. Unser Gruß geht hiermit an ein paar Seiten und Foren, die wir gerne supporten, zum Beispiel:

http://www.german-colours.de

http://www.ride-free.de

http://www.chopperforum.de

und natürlich http://www.bikersnews.de

Ihr müsst beim Surfen also kein schlechtes Gewissen haben. Pflicht bleibt darüber hinaus die Lektüre der BIKERS NEWS. Denn wir surfen nicht nur, wir fahren auf echten Straßen und schauen bei der Gelegenheit auch immer mal wieder unter den Belag.
Achja. Blättert mal zurück auf’s Titelbild. Wir wollen nicht, dass deswegen gleich wieder irgendwelche Internetforen heißlaufen. Wenn ihr also auf unserem Titelbild „Hells Angels MC World“ lest, so hat das nichts mit der den Einprozentern nachgesagten Großkotzigkeit zu tun. Aber beim Schriftzug „Hells Angels MC Germany“ handelt es sich nach aktuellem Stand der Rechtsprechung um ein verbotenes Abzeichen, das auch wir nur zusammen mit „staatsbürgerlicher Aufklärung“ abbilden dürfen. Und irgendwas muss unten, im so genannten „Bottom Rocker“, ja zu lesen sein. Alles über die Hintergründe dieser bundesweiten Provinzposse erfahrt ihr auch in diesem Heft. Wir bedienen euch nämlich mit mehr, als mit Gerüchten, Meinungen und Behauptungen.

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Checkpoint Dezember 2008

31.03.2017  |  Text: Tilmann Ziegenhain  |  
Winterzeit ist Bastelzeit. Aber wenn Biker Weihnachtssterne basteln, würden wir uns hüten, darüber einen Artikel zu veröffentlichen. Das Bild eines Bikers
Ein Herz für Bastler

, der sich mit verkniffenen Lippen und mit Nagelschere in der Hand über den Küchentisch beugt, wäre doch zu peinlich und irgendwie ein Anlass zum Fremdschämen. So freizügig wir uns sonst auch geben – hier hätten wir eines dieser typischen BastelzeitTabu-Themen, von denen auch BIKERS NEWS besser die Finger lässt. Oder doch nicht?

Wir packen auch die heißesten Eisen an. Als uns ein Bastler, der sonst mit der Biker-Szene herzlich wenig zu tun hat, stolz sein Modell-Trike präsentierte, mussten wir erstmal schmunzeln. Aber dann dachten wir an die zahllosen ähnlichen Projekte, die selbst gestandene Biker immer mal wieder in Angriff nehmen. Seien es die selbstgeschnitzten Pokale der Bikeshows, die in Stein gemeißelten Colours der MCs oder die handgewebten Paspelierungen der Kutten in den Clubfarben. Irgendwann in heimischen Hinterstübchen müssen all diese Dinge ja mal entstanden sein, auch wenn keiner gerne drüber redet.

Das belehrte uns darüber, dass Biker eben doch basteln, als gäbe es an unseren Motorrädern noch immer nicht genug zu schrauben. Alljährlich erreicht uns zudem das obligatorische Bild eines Holzmotorrades. Der Erbauer hält sich dann für wahnsinnig originell und glaubt, das hätten wir noch nie gesehen: Ein Motorrad aus Holz … Natürlich haben wir das schon mal gesehen, und zwar mindestens einmal im Jahr. Aber der diesjährige Einsender schaffte es sogar unter der Startnummer 44 in unseren Custombike-Wettbewerb. Er landete damit immerhin im unteren Mittelfeld der Lesergunst, woraus wir schließen, dass auch einige von euch ein Herz für Bastler haben.

Und schließlich sind wir eine Subkultur. Da verbietet es sich von ganz allein, bei all den Dingen, die wir tun, nach dem Sinn zu fragen. Umgekehrt zeugen sie von unserer Kreativität und von unserem Potenzial, womit wir den biederen Bürgern da draußen was voraus haben sollten. Wir wagen es noch, uns auszuprobieren und neue Welten zu erschaffen. Dafür ist der kleinere Maßstab noch immer das beste Versuchsgelände. Und überhaupt ist es nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

 Halten wir also einen Moment inne, denn Weihnachten ist ja auch das Fest der Besinnung, und gedenken wir des selbst unter Onepercentern gepflegten Brauchs, ihr Rückenabzeichen auf der Kutte selbst von Hand aufzunähen. Da üben sich die breiten Hände eines Rockers womöglich zum ersten Mal im Umgang mit Nadel und Zwirn. Auch daran kann man reifen. Warum soll das ehrenrührig sein? Auf Seite 66 dürft ihr mitbasteln.

Michael Ahlsdorf
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Leserbriefe 4/10

19.03.2010  |  Text:   |   Bilder:
Hallo Leute, das war ein wirklich interessanter Checkpoint in der letzten Ausgabe. Ich hatte neulich eine heftige Diskussion mit Freunden, ...
Schraube locker I
Hallo Leute,
das war ein wirklich interessanter Checkpoint in der letzten Ausgabe.
Ich hatte neulich eine heftige Diskussion mit Freunden, was denn nun wirklich dieses Harley-Fahren ausmacht. Alle waren sich einig, dass Zuverlässigkeit und Motorleistung an vorderster Stelle stehen. Und ich mit meiner 58er Panhead war eine aussterbende Art.
Ich hatte dann gefragt, an welche Moped-Touren sich meine Tischnachbarn denn noch erinnern könnten? Also nicht die aus dem vergangenen Jahr, sondern die von früher?
Schweigen war angesagt. Die ganzen Faak-Fahrten hatten so viel Eindruck hinterlassen wie ein 200er auf kaltem Asphalt. Warum? Weil nix passiert! Du fährst hin, machst Party und fährst wieder heim – wie mit der U-Bahn.
Plötzlich kamen dann doch die Erinnerungen: Der eine musste unfreiwillig während einer Tour in einer Scheune übernachten, weil der Horseshoe-Öltank bei seiner damaligen Shovel wieder einmal die Batterie zum Glühen gebracht hatte. Das war eine Übernachtung, die ihn heute noch bewegt. Ein anderer hatte irgendwo zwischen Bozen und Sterzing seinen Schalthebel verloren. Eine landwirtschaftliche Werkstatt hatte geholfen, dort gab’s auch Schinken und Rotwein. Langsam waren sie alle wieder da, die Erlebnisse und die Erfahrungen von Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeit und dem Unplanbaren.
Das ist Harley fahren! Nicht aber Rechtsschutz und Produkthaftung und Testberichts­ergebnisse und Hotelzimmer und Trailer-Anreise und Navigationsgerät und Rundum-Hightech-Funktionsunterwäsche.
U-Bahn Tickets gibt am Kartenautomaten. Erinnerungen gibt’s nur durch Erfahrungen. Und Erfahrungen schaffen Mythen. So war das mit den Alteisen aus Milwaukee.
Beste Grüße,
der Gerhard



Das Thema des letzten Checkpoints: Muss man für moderne Harleys noch Schrauber sein?



Schraube locker III

Ahlsdorf,
lauf mal ’ne Runde um den Block und atme frische Luft!
Du schreibst von modernen Dingen wie Qualität. Isset jetzt soweit? Qualität ist ein modernes Attribut? Und ’ne abfallende Auspuffanlage ist ein Männerproblem? Mann, da hab ich die ganze Nummer ja völlig falsch in Erinnerung! Ich dachte immer, Männerprobleme wären es, wenn der Macker mit dem Colour verzweifelt seine mit Stroker, Supertrapp und Mikuni verbastelte Möhre endlich mit männerhaft, kompromisslosen E-Starter anquält, weil die Nummer mit dem Kicker langsam Zaungäste anzieht. „Das macht sie sonst nie …“
Du schreibst von gereiften Herren mit Rechtsschutz? Hör mal, wenn einer seine hart erarbeiteten Scheine in ’ne Harley schiebt, dann erwartet er Funktion und nicht ’nen Bock, der wahllos Teile abwirft.
Und wenn die Nummer nicht läuft und der Typ vom Shop nur schwanzkneifende Männer gewohnt ist, die man ans heimische Billigwerkzeug schicken kann, dann geht der halt an den Schrank und zieht die Police und als nächstes die Spielkarte „Anwalt“. Und zwar zurecht. Denn die vielen gereiften Barzahler ermöglichen, dass es die Bude Harley-Davidson noch heute gibt und uns, dass wir seit eh und je schöne Gebrauchte vom Markt ziehen und modifizieren können. Wenn an meiner gebrauchten Shovel was abfällt, dann ist das nicht nur ein Männer-, sondern vor allem das von mir zu verantwortende Problem. Wenn von der neuen Möhre was abfällt, ist das ’ne Garantienummer.
Natürlich ist es da wichtiger, dass auch ein MC auf ’ner Party keinen Alkohol ausschenken darf. Eh man da mal was für Kunden tut und klärt, was es mit der einen oder anderen möglicherweise fehlerhaften Technik auf sich hat, zerrt man irgendwelche erschrockenen Motorradfreunde ans Tageslicht und strickt ’ne Story übers Vereinsrecht. Danke dafür – wo wir doch alle so rechtschaffend sind.
Da kommt mir das abgedruckte offizielle Harley-Statement im holperig, hilflosen „Sie“-Kumpel-Ton („und das ist kein leerer Spruch“) vom Technical Support gerade recht: „Seien Sie versichert, dass Fahrzeuge, deren Auspuffanlage aufgrund konstruktiver Mängel zum Abfallen neigen, weder in Deutschland noch in den USA eine Straßenzulassung erhalten hätten.“ Genau deswegen ruft ein namhafter Autohersteller gerade tausende von Kraftfahrzeugen zurück: Weil es keine konstruktiven Mängel geben kann und Gaspedale nun mal nicht hängen bleiben.
Und damit kommen wir dann mal zu Männerproblemen zurück: Fehler passieren, auch konstruktive. Das kann man nachbessern und Schwamm drüber – Ehrensache. Aber ein Mann, der keine Fehler eingestehen kann, hat ein Männerproblem. Und zwar ein peinliches.
Gruß,
Herr Liebreiz


Beamten-Willkür

Hallo liebe Leute,
heute hatte ich ein Erlebnis, das für mich an Beamten-Willkür grenzt. Ich wollte mein Motorrad von einem Landkreis auf einen anderen ummelden. Das wurde mir aus folgenden Gründen verweigert: Erstens weil ich wieder die Größe meines alten Schildes wollte, also 200 x 200 mm, zweitens weil ich ein seitliches Kennzeichen habe.
Die Größe des Schildes wäre in diesem Landkreis nicht zulässig und seitlich ginge in ihrem Kreis gar nichts, meinte die Dame am Schalter. Das dürften nur US-Motorräder, also nur Harleys.
Nun soll ich auch noch mein Motorrad bei der Zulassungsstelle vorführen. Dürfen die das? Ich fahre seit Jahren damit zum TÜV, und keine andere Zulassungsstelle hat jemals so ein Ding gebracht, zumal ich den TÜV ohne Beanstandung gerade erst neu gemacht hatte. Ich meinte zu der guten Dame, okay, dann gehe ich zu dem Mann vom TÜV und lasse mir ein Gutachten machen. Sie meinte, das sei egal. Sie würden das entscheiden und kein TÜV.
Ich denke, das wäre mal einen Artikel wert. Man sollte daraus einen Riesen-Bericht machen, am besten in allen Zeitungen und im Fernsehen. Ich habe die Möglichkeit leider nicht. Wenn Ihr wissen wollt, wo diese Behörde ist: Es handelt sich um Ribnitz-Damgarten, Landkreis Nordvorpommern. Oder es liegt daran, dass ich ein Wessi bin?
Falls Ihr Ratschläge habt oder Paragraphen nennen könnt, dann schreibt mir bitte oder ruft an, wenn Ihr einen Bericht machen wollt.
Thorsten



Auf seitliche Kennzeichen fahren die Ladies ab – nur nicht die auf der Zulassungsstelle




Hallo Thorsten,
die Zulassungsstelle hat grundsätzlich das letzte Wort. Auch der TÜV steht im weiteren Sinne nur in ihrem Dienst und erledigt den Job der technischen Prüfung für die Zulassungsstellen. Und glaube nicht, dass Ribnitz-Damgarten die einzige Stelle ist, die Probleme macht. Jeder Landkreis fährt in solchen für uns heiklen Fragen eine eigene Linie, und im Unterschied zu Prüfstellen kannst Du Dir die Zulassungsstelle leider nicht aussuchen. Wir hatten in Mannheim schon die Posse erlebt, dass das dortige Amt das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen angezweifelt hatte, weshalb wir auch dort unser Fahrzeug vorführen mussten. Spitzenreiter war einst die Zulassungsstelle im ehemaligen Westberlin, dort musste jedes Fahrzeug nach einem Halterwechsel automatisch vorgeführt werden.
Du bist also nicht der Willkür ausgeliefert, sondern je nach Landkreis unterschiedlichen Richtlinien. Tatsächlich ist die seitliche Anbringung von Kennzeichen weder erlaubt, noch verboten. Beim Verfassen des Gesetzestextes hat einfach niemand an diese Möglichkeit gedacht, weshalb die seitliche Anbringung im Ermessen der Prüf- und Zulassungsstellen liegt. Aus diesem Grund empfehlen wir immer eine Eintragung des seitlichen Kennzeichens in den Papieren – soweit sie dann wiederum von der Zulassungsstelle abgenickt wird.
Die Größe des Kennzeichens ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie ergibt sich aus der genormten Größe der Buchstaben und ihrem Abstand zueinander. Tricksen mit „1“ und „I“ geht nicht mehr, alle Ziffern der Euro-Kennzeichen sind gleich breit. Wir hatten in einem unserer früheren Artikel mal errechnet, wie klein so ein Kennzeichen mindestens sein darf und kamen auf 165,5 Millimeter. Das gilt aber nur für ein Kennzeichen mit einem Buchstaben und einer Zahl. An dieser gesetzlichen Grundlage kann auch keine Zulassungsstelle rütteln.
Der einzige Akt von Willkür liegt in der offensichtlichen Bevorzugung von Harleys vor. Ausnahmen dieser Art sind nur aus konstruktiven Gründen zulässig. Denn natürlich gilt in unserem Land das gleiche Recht für alle ohne Ansehung der Herkunft. Wende Dich in diesem Fall an den Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ribnitz-Damgarten.


... weiter geht’s in der aktuellen Ausgabe der BIKERS NEWS 4/10
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Häufig gestellte Fragen

15.04.2008  |  Text: Redaktion BIKERS NEWS  |   Bilder: Bikers News
Was ist ein MC? Was ist ein Colour? Was ist ein Einprozenter? Was für ein Colour darf man tragen? Dürfen Freebiker ein Colour tragen? Was ist eine Kutte? Was ist ein Chapter? Wie gründe ich einen MC? Was sind Gebietsansprüche?Welche Gesetze gelten in der Szene?
Was ist ein MC?

MC steht für "Motorcycle Club" und ist im Idealfall eine fest geordnete Bruderschaft von 10 bis 20 Rockern. Wenn die Gemeinschaft größer wird, verteilt sie sich über weitere Ortsgruppen, die "Chapter" oder "Charter" genannt werden.



Was ist ein Colour?

Das Colour ist das Wappen des Clubs. Es ist in der Regel dreiteilig mit Namen, Bild und Herkunftsort. Dazu kommen die Buchstaben "MC". Clubs sehen es nicht gerne, wenn ihr Colour oder Teile davon, manchmal auch nur Farbkombinationen, kopiert werden. Das hier gezeigte Colour ist deshalb unser Phantasieprodukt und dient der Anschauung.



Was ist ein Einprozenter?

Das 1%-Patch geht auf ein Ereignis im Jahr 1947 in Hollister zurück. Während eines Renn-Wochenendes kam es zu Schlägereien und Auseinandersetzungen mit der Polizei, die später als "Hollister Bash" bezeichnet wurden. Die American Motorcycle Association (AMA) soll damals die Wogen zu glätten versucht haben, indem sie verkündete, dass nur ein Prozent aller Biker zu derartigen Ausschreitungen neigen. Dabei kann es sich um eine Legende handeln, denn die AMA dementiert eine solche Behauptung. Trotzdem tragen die Outlawbiker seitdem das 1% Patch in ironischer Verkehrung - aber auch mit Stolz.



Was für ein Colour darf man tragen?

Grundsätzlich gilt nur eins: Jeder Rückenaufnäher sollte mit Bedacht aufgetragen werden. Empfehlenswert bei Neugründungen von Clubs oder Fahrgemeinschaften ist darüber hinaus immer ein Inserat in unseren Clubnachrichten. Und nach der Veröffentlichung wartet einfach auf das, was passiert.
Wir können Euch aber weder Lebenshilfe und Beratung in Stilfragen bieten, noch versenden wir Formulare für Einsteiger. Grundsätzlich gibt es keine Gesetze in der Szene, die wir womöglich kodifizieren oder verwalten. Sowas schaffen nicht mal deutsche Rocker.



Dürfen Freebiker ein Colour tragen?

"Freebiker" sind freie Biker, also Biker ohne Mitgliedschaft in einem Club. Es wäre ein Widerspruch in sich, als Freebiker mit einem Colour unterwegs zu sein. Trotzdem probieren es viele, oft mit Rückenabzeichen aus einem Katalog. Wer so unterwegs ist, macht sich bei Einprozentern lächerlich.
Wer Freebiker ist, und trotzdem ein Abzeichen auf dem Rücken tragen will, dem empfehlen wir das "Freebiker Germany"-Patch aus unserem Szeneshop. Es ist weder dreiteilig, noch zeigt es die Buchstaben "MC". Es kann also mit keinem gängigen Colour verwechselt werden.
Artikel Nr. 400124, Preis 40,88 Euro



Was ist eine Kutte?

Die "Kutte" ist die ärmellose Weste, auf deren Rücken das Colour getragen wird. Vorne ist in der Regel der Rang in der Clubordnung abzulesen.



Schatz, was soll ich denn nur anziehen?

Zwei Tips für unentschlossene Biker.
Tip1
Tip2




Was ist ein Chapter?

Wenn ein Club einen weiteren Club an einem anderen Ort unter gleichem Colour gründet oder aufnimmt, so bildet er ein Chapter. Große Clubs haben bis zu 20 oder mehr Chapter.



Wie gründe ich einen MC?

Grundsätzlich geht das nicht über Nacht. In jedem Fall müsst Ihr als solide Gemeinschaft in der Szene eingeführt sein. Lasst Euch also lange genug und zunächst ohne Colour blicken, macht Euch bekannt bei den benachbarten Clubs und sprecht Euch mit ihnen ab. Andernfalls kann es Ärger geben. MCs erheben nämlich häufig Gebietsansprüche.



Was sind Gebietsansprüche?

Clubs sehen es nicht immer gerne, wenn in ihrer Nachbarschaft oder gar im gleichen Ort ein weiterer Club aufgemacht wird. Als Grund wird die Vermeidung von Verwechslungen vorgegeben, weil am Ende sie die Polizei vor der Tür haben, wenn andere Stress machen.
Das muss nicht immer stimmen. Grund für Gebietsansprüche sind oft genug auch nur einfaches Revierverhalten und der Ehrenkodex, sich als Club für seine Sache gerade zu machen. Die kommerziellen Gründe werden überschätzt, auch wenn sich mit einem Club und seinen Institutionen, wie Tätowierstudio oder Motorrad-Werkstatt, durchaus ein wenig Geld verdienen lässt.



Gibt es kriminelle MCs?

Grundsätzlich nicht! Aber Rocker sind keine Modelleisenbahner. So kommt es vor, dass einzelne Mitglieder oder gar ganze Clubs ins Rotlichtmilieu, in Drogenhandel oder Schutzgelderpressungen verwickelt sind. Andere tun gerne so, als wäre das der Fall, weil sie sich mit einem gefährlichen Eindruck schmücken wollen. Das sind allerdings Ausnahmen, die von der bürgerlichen Presse vor allem in den Sommerlöchern gerne breitgetreten werden.



Wie werde ich Mitglied in einem MC?

Lasst Euch in der Szene blicken. Kontaktadressen findet ihr in der BIKERS NEWS oder auf Clubveranstaltungen. Jeder Club macht in der Regel eine Party im Jahr und veranstaltet offene Abende in seinem Clubhaus. Dort werdet Ihr schon ins Gespräch kommen, wenn Ihr nicht aufs Maul gefallen seid.
Besauft Euch nicht sinnlos und rempelt keinen an. Schwallt niemanden voll, gebt nicht an, seid offen und ehrlich. Dann werdet Ihr Anschluss finden. Alles weitere ergibt sich. Auf eine eventuelle Mitgliedschaft werdet Ihr beizeiten angesprochen, brecht nichts übers Knie!



Wie verläuft der weitere Weg zur Mitgliedschaft?

Zunächst wirst Du ein sogenannter "Hangaround" sein. Du hängst halt mit dem Club rum und machst vieles ohne Colour mit. Die offizielle Anwartschaft beginnt als "Prospect". Da trägst Du einen Teil des Colours und musst Dich über längere Zeit in Deiner Zuverlässigkeit für den Club bewähren. Erst dann wirst Du eines Tages vollwertiges Mitglied, also "Member".



Könnt ihr mir mal eben eine Liste aller Clubs rübermailen?

Nein. So eine Liste gibt es nicht, nicht mal in Deutschland, und das ist gut so. Auch wir sind nicht die Verwalter der Szene, zumal die Clublandschaft viel zu lebendig ist, als das sie sich so einfach verwalten ließe.
Für einen ersten Überblick können wir die BIKERS-NEWS-MC-Liste empfehlen. Sie ist allerdings nicht vollständig, denn viele Clubs wollen nicht in irgendwelchen Listen geführt werden.



Woher bekomme ich dann die Adresse eines MCs?

Die findest Du in den Clubnachrichten der BIKERS NEWS oder in unserer Linkliste auf dieser Homepage. In den Clubnachrichten geben wir den MCs jeden Monat aufs Neue die Möglichkeit, ihre Adresse zu veröffentlichen. Tun sie das nicht, haben sie ihre Gründe dafür. Die Redaktion der BIKERS NEWS gibt deshalb keine weiteren Adressen an Leser oder Clubs weiter.



Wie finde ich raus, welche Clubnamen oder Colours schon vergeben sind?

Gewisse Namen und Namenskombinationen sind schon mehrfach vergeben. Wer jetzt noch die Wörter "Black", "Death", "Rider" oder "Biker" in seinem Namen unterbringen will, ist nicht nur phantasielos, sondern selbst schuld. Auch gewisse Farbkombinationen in Schriftzügen sind schon vergeben. Sie sind allerdings zu vielfältig und auch oft regional gebunden. Wir können sie hier nicht aufzählen, zumal keine dieser Auskünfte in der bunten und schnellebigen Clublandschaft jemals verbindlich sein könnte. Lies aufmerksam die Clubnachrichten und halte Dich eine Weile in der Szene auf. Dann bekommst Du ein Gespür für das, was geht.



Welche Gesetze gelten in der Szene?

Niemand führt ein Gesetzbuch, und es gibt auch keine Richter, deren Spruch Gültigkeit hätte. Auch wir sind weder Richter noch Gesetzgeber. In unserem Buch "Alles über Rocker" (gibt es im Buchhandel oder unter http:www.szeneshop.com, ArtikelNr. 70 41 12 für 24,90 Euro) schildern wir viele Fälle, die mit den ungeschriebenen Gesetzen unter Bikern und MCs zu tun haben. Sie sind insofern sehr lehrreich.
Darüber hinaus gilt nur eines: Voreiligkeit ist fehl am Platz. Wer über Nacht einen MC gründen will, weil ihm gerade ein Colour-Motiv eingefallen ist, aber noch nicht mal eine Mitgliedergemeinschaft vorweisen kann, der sollte sich über keine Folgen wundern. Es ist grundsätzlich ratsam, sich mindestens eine Saison in der Szene aufzuhalten und Treffen zu besuchen, um ein Gespür für die möglichen Umgangsformen zu bekommen.



Was für ein Motorrad brauche ich als Rocker?

Hängt ganz vom Club ab. Bei vielen ist in der Clubsatzung der Besitz einer Harley vorgeschrieben. Ansonsten werden Chopper jeder Art bevorzugt. Das sind Motorräder, die aller überflüssigen Zubehörteile entledigt wurden, um ein möglichst schnörkelloses und ehrliches Motorrad zu fahren. Schnell muss es nicht immer sein, aber laut und in keinem Fall von der Stange!



Wie bekomme ich so ein Motorrad?

Tja, genau die Erfahrung muss jeder echte Biker und Rocker selbst machen. Man kann eben nicht alles fertig kaufen. Genau darüber beweist ein Biker, was er kann. Tipps, wie man sich eine Harley baut, "die lang, schwarz und böse aussieht", geben wir deshalb nicht! Im Ernst, solche Fragen flattern immer wieder bei uns rein.
Wer zwei linke Hände hat und trotzdem dazugehören will, kann sich an professionelle Schrauber wenden, die sogenannten "Customizer". Von denen findet ihr jeden Monat neue Inserate in unserer BIKERS NEWS.



Wie kommt man an eine Helmbefreiung?

Eine Helmbefreiung ist mit ärztlichem Gutachten möglich. Unsere Erfahrung damit: Ihr werdet täglich einmal von der Polizei angehalten und müsst eure Helmbefreiung aus der Jacke zerren. Bei der Gelegenheit wirft der Wachtmeister auch gleich mal einen genaueren Blick auf euer Maschinchen.



Muss mein Helm eine bestimmte E-Norm erfüllen?

Nein. Auch Helme ohne E-Norm sind zulässig, die Straßenverkehrsordnung schreibt lediglich das Tragen eines "geeigneten" Schutzhelmes vor. Aber da Richter in entsprechenden Prozessen meistens keine Ahnung von der Materie haben, geben sie für ihre Urteilsfindung den Helmen mit Normen den Vorzug.
Im Falle eines Unfalles könnte es außerdem passieren, dass eure Versicherung sich beim Zahlen querstellt.
Offiziell nicht zulässig sind nur Helme, die offensichtlich keine ausreichende Schutzwirkung bieten, wie beispielsweise Bau-, Feuerwehr- oder Stahlhelme.



Kann die Polizei mein Motorrad nur aufgrund einer vermeintlich zu lauten Auspuffanlage auf der Stelle beschlagnahmen und in Verwahrung nehmen?

Normalerweise bekommt man einen Mängelbescheid und gegebenenfalls die Aufforderung zu einer weiteren Vorführung. Aber auch die Polizei weiß inzwischen, dass ihre Klienten zur Vorführung ordentliche Dämpfer anschrauben, um just danach wieder mit Knalltüten weiterzufahren. Deshalb zieht sie die Fahrzeuge oder auch nur die Dämpfer zur Beweissicherung ein. Bei Harleys ist das inzwischen die Regel, nicht die Ausnahme. Wer mit Knalltüten fährt, für den gilt nämlich nur eins: Er darf sich nicht erwischen lassen!



Könnt Ihr Anwälte empfehlen, wenn es hart auf hart kommt?

Wir führen eine nach Postleitzahlen sortierte Liste mit Anwälten, die sich für Biker engagieren. Von denen dürfen wir aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen keinen empfehlen. Ihr müsst selbst checken, ob die Männer fit sind. Eure Erfahrungen interessieren uns dann natürlich.


Die bei euch abgebildeten Motorräder haben ungewöhnliche Kennzeichenkombinationen.
Wo bekommt man die zugeteilt?


Nirgends. Da auch Behörden unser Heft mitlesen, bearbeiten wir die Kennzeichen, damit die Besitzer der Motorräder keinen Ärger bekommen.


Was sind die dümmsten Fragen?

Lest alles über den Frust eines genervten Redakteurs, der mit den dümmsten Fragen über Rocker und Biker zugemüllt wird. Im Ernst: Auch diese Fragen werden uns immer wieder wirklich gestellt, und eigentlich versuchen wir, dann trotzdem ruhig und freundlich zu bleiben. Das gelingt uns leider nicht immer.



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Erschienen am: 09.12.2015

Aracord Weste


Die Aracord-Weste besteht nicht aus Leder, sondern aus einem schnittfestem Material, das sonst nur für Berufsbekleidung verwendet wird
Auf unserer CUSTOMBIKE SHOW fiel uns eine Kutte besonders ins Auge. Sie hat nicht nur das angesagte Muster der Jeanswesten. Mario hat auch ihr Material selbst zusammengestellt. . Darunter kommt noch eine Lage Kevlar und schließlich Kunstseide als Innenfutter.
Das Futter lässt sich hochschieben, um dann auf dem Außenmaterial Patches und Colours zu vernähen. Weil die Weste nur Brusttaschen hat, ist auch das Aufnähen von Siderockern kein Problem. Weiterer Stauraum findet sich in zwei großformatigen Innentaschen.
Die Weitenverstellung erfolgt über Laschen unter der Knopfleiste, die ausklappt werden können. Ein innen mit Fleece gefütterte Kragen sorgt für Gemütlichkeit dicht an der Haut.
Die Aracord-Weste wiegt 900 Gramm. Ihr leichtes Gewicht und ihr hochwertiges Material kostet seinen Preis, der liegt bei 549 Euro.

Aracord Bikerwear
Poetenweg 9
08056 Zwickau
Tel 0375 - 88 29 90 55
www.aracord.eu

Mario von Aracord, trägt gerne hochwertige WestenDas Innenfutter lässt sich hochkrempeln, dann können Patches und Colours aufgenäht werden

Rückblick 200 Ausgaben BIKERS NEWS

15.04.2008  |  Text: Redaktion BIKERS NEWS  |   Bilder: Bikers News
Von der grauen Maus zum bunten Vogel. Tritt den Kickstarter, dreh den Hahn auf und begleite uns auf einer Reise durch 200 Ausgaben Bikers News




Die erste BIKERS NEWS kam 1980 raus und war gar keine richtige BIKERS NEWS, und was aus ihr mal werden würde, ließ sich nicht mal ahnen. Vom Titelbild des 12-Seiten-Hefts schaute ziemlich gelangweilt Udo Lindenberg herunter. Neben einem knappen Vorwort gab\'s den Rallykalender, zwei Seiten nostalgische Motorradanzeigen, eine Meldung unter Clubnachrichten (von den Glowing Chains aus Liechtenstein) und sieben Kleinanzeigen, von denen eine lautete: „Mehrere Club-Huren in Dauerstellung gesucht.\" Keine Ahnung, ob das ernst gemeint war - damals gehörte ich noch nicht zum BIKERS-NEWS-Team.



Ob ihr\'s glaubt oder nicht, aber damit begann der Aufstieg dieses Heftes. Und der war unaufhaltsam. Die erste „richtige\" BN vom Januar 1981 hatte bereits doppelt so viele Seiten, nämlich 24, ein Oben-ohne-Girl auf Chopper auf dem Titel, bereits eine ganze Seite Clubnachrichten, zwei Comic-Doppelseiten über einen „Herbert aus Hamburch\", der eine ziemlich ausgeprägte Nase hatte und von einem unbekannten norddeutschen Zeichner namens Brösel stammte, die Geschichte von Harley-Davidson sowie die endlich aufgedeckten Hintergründe des 1%-Patches (die sich später dann leider als etwas unzutreffend herausstellten).


Das war alles noch nicht so fürchterlich wichtig, aber bereits in Heft 3 wurde Fips von der Notwendigkeit aktueller Berichterstattung schneller eingeholt, als ihm lieb sein konnte: Er mußte die Hintergründe einer tragischen MC-Auseinandersetzung beschreiben, der eine 19jährige Bikerin, Freundin eines Ramsteiner Cave Men Members, nach einem Schuß ins Herz zum Opfer gefallen war.


Vielen von euch sagt der Name „Fips\" vielleicht kaum noch was. Den Älteren brauche ich dazu nichts zu erklären, aber wer die BN erst seit ein paar Jahren liest, wird mit diesem Namen vielleicht nichts anzufangen wissen. Nun, ohne Fips hätte es die BIKERS NEWS nie gegeben, und ebenso wäre sie ohne ihn nicht über die Runden gekommen. Zum x-ten Male zu beschreiben, wie alles anfing, hatte er keinen Bock. Also versuche ich mal, es mit ein paar Worten zusammenzufassen: Fips hatte Mitte der Sechziger einen Motorradclub gegründet, der sich nach dem gemeinsamen Anschauen der ersten amerikanischen Angels-Filme bald ein neues Selbstverständnis als Rocker zulegte. Als dann die Bones von amerikanischen GIs gegründet wurden, gehörte Fips zu den ersten deutschen Members - und damit zu den ersten deutschen Kuttenträgern überhaupt.



Sein Geld verdiente er mit der seinerzeit berühmten „Fips\' & Judy\'s rollender Diskothek\", und da er damit viele Jahre auch bei MC-Treffen engagiert wurde, kriegte er immer wieder mit, wie sich Rocker gegenseitig auf die Birne hauten. Letztlich wegen nichts - und weil sie kaum etwas von den anderen Clubs wußten, die nicht direkt in ihrer Region lebten. Es gab jede Menge Gerüchte in der noch kleinen Szene, aber keine zuverlässigen Informationen. Und schon gar keine Möglichkeit, die anderen schnell und billig über einen Rally- oder Partytermin, eine Adressenänderung oder eine Neugründung zu unterrichten.


Man müßte eine Zeitschrift machen, überlegte sich Fips, die von den Clubs abonniert wird, und in der alles steht, was für die Szene wichtig ist. So schickte er an zweihundert MCs einen Brief, beschrieb sein Vorhaben, und forderte sie auf, für das erste Jahr eine Abo-Gebühr von 36 Mark zu überweisen. Das Dumme an der Sache war dann bloß, daß die zweihundert Clubs tatsächlich 36 Mark schickten, und daß Fips, der nicht die allerleiseste Ahnung davon hatte, wie man eine Zeitschrift produziert, nach seinem großartigen Versprechen nun nicht mehr zurück konnte.



Ohne die BN sähe die deutsche Szene gewiß anders aus - ohne Fips hätte es nie eine BN gegeben. Wahrscheinlich wäre irgendwann mal ein cleverer Geschäftemacher auf die Idee gekommen, daß Rocker eigentlich eine geeignete Zielgruppe sein könnten, die man mit einem billigen Käseblatt absahnen könnte. Ich habe mich immer ziemlich geärgert, wenn ich mitgekriegt habe, daß Leute aus der Szene später ausgerechnet Fips sowas unterstellt haben. Daß man ohne einen gewissen Sinn fürs Geschäft eine solche Zeitschrift nicht aufbauen und halten kann, mußte auch ich in den letzten 17 Jahren - so lange bin ich jetzt dabei - lernen, aber das hat nichts mit Geschäftemacherei und Abzockerei zu tun. Daß Fips jahrelang Geld, das er mit einer Gebrauchtmöbelfirma verdient hat, in die BN steckte, um sie über Wasser zu halten, haben die Leute, die so über ihn herzogen, natürlich nicht gewußt.


Vieles hat sich seit damals verändert. Vieles aber auch nicht. Im 1981er Juniheft wies Lutz von den Stuttgarter Hells Angels darauf hin, daß seit einem Jahr jeder ein Bußgeld zu zahlen hat, der ohne Helm fährt. Anlaß für eine Aktion, an deren vorläufigem Ende das Stuttgarter Amtsgericht den Helmtragezwang als verfassungswidrig bezeichnete, weil diese Vorschrift gegen das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit verstoße. Wegen der Revision der Staatsanwaltschaft forderte Lutz zur Beteiligung an Unterschriftenlisten und zu Spenden auf.


Soll ich euch das Ende verraten? Es ist so aktuell, daß es aus dem Jahr 1998 stammen könnte. Denn im Heft 4/1982 schrieb Lutz resigniert, „daß 90% aller Motorradfahrer nicht begriffen haben, um was es überhaupt geht … Außer ganz wenigen Leuten, denen wir an dieser Stelle nochmals danken wollen, hat sich alles hängen lassen. Wir haben festgestellt, daß sich vor allem in der Pseudo-Bikerszene (als was anderes können wir das nicht mehr bezeichnen) absolut nichts getan hat.\"


Ein anderes Thema, das die Szene 1982 bewegte, hieß „Computerregistrierung von MCs\". Worum ging es? DasLandeskriminalamt Baden-Württemberg plante, Clubs und deren Members in Dateien zu erfassen. Natürlich wurde das Ganze heruntergespielt, etwa durch eine Stellungnahme des Präsidenten der Behörde in der BIKERS NEWS, es ginge ja nicht um Rocker allgemein, sondern nur um solche, die schon einmal gewalttätig in Erscheinung getreten seien. Aber Parallelen zu anderen Registrierungsprojekten &endash; etwa von Prostituierten&endash; zeigten sehr deutlich, wie schnell Kuttenträger da ins Räderwerk der Bürokratie gezogen werden würden. Jedenfalls haben wir laut genug Krach geschlagen, und nachdem demokratische Kräfte in dem Bundesland die damit verbundenen Gefahren aufgezeigt hatten, wurde das Vorhaben schließlich verhindert.




Immer wieder gab es wichtige Ereignisse, bei denen die BIKERS NEWS neben ihrer gewohnten Berichterstattung für die Rocker und Biker &endash; freie gab es in jenen Jahren noch recht wenige&endash; dafür sorgte, daß Vorkommnisse, die sonst nur regional bekannt geworden oder ganz unter den Tisch gefallen wären, der Szeneöffentlichkeit mitgeteilt wurden. So mußten wir etwa im Sommer 1983 nicht nur über einen Mord aus dem Hinterhalt berichten, dem ein Member der Kettenhunde zum Opfer fiel - fast ebenso wichtig war die Aufdeckung der journalistischen Methoden, mit denen die „Neue Revue\" die Verhältnisse umkehren und die Beschossenen zu den eigentlichen Tätern machen wollte.




Wenige Wochen später wurden die Hamburger Hells Angels verhaftet, und was sich in Baden-Württemberg als Plan zur Datenerfassung abgezeichnet hatte, wurde nun in die Praxis umgesetzt: Der Club wurde als kriminelle Vereinigung nach dem Vereinsrecht verboten, und daß diese Unterstellung später im Strafprozeß widerlegt wurde, änderte nichts mehr am Verbot. Wäre eine Verurteilung nach § 129 des Strafgesetzes durchgekommen, hätte allein das bloße Tragen des Colours ausgereicht, um jedes Mitglied in den Knast stecken zu können.


Nur die BIKERS NEWS berichtete in den folgenden Monaten mit aktuellen und wichtigen Informationen ohne die gewohnte Vorverurteilung, die in allen sonstigen Medien zu finden war. Wir sprachen mit den in U-Haft sitzenden Angels in Hamburg, führten ausgiebige Interviews mit den Chartern Stuttgart und Zürich und verfolgten die Prozesse bis hin zum letzten vor dem Berliner Bundesverwaltungsgericht.



Zum Glück gab es nicht nur solche Themen, die von erschreckender Bedrohlichkeit waren. Schließlich dient die BN nicht allein der ernsten Information, sondern auch der lockeren Reportage und Unterhaltung: So berichteten wir von Anfang an über alle wichtigen Rallys, wobei natürlich in jedem Jahr die Presidenten-Rally und ihre Sitzung im Vordergrund standen, stellten Clubs und Biker vor, gelungene Umbauten, Bikerkneipen, aufregende Girls …


Nach und nach, mit dem Wachsen des Heftes, zunehmender Erfahrung und immer neuen Kontakten, kamen dann auch die zentralen Treffen des Auslands ins Heft: Die breite Berichterstattung der BIKERS NEWS über große Meetings wie die in Daytona, Sturgis oder Kent trugen dazu bei, diese Veranstaltungen in der deutschen Szene so bekannt zu machen, daß heute Tausende von Bikern in Florida, South Dakota und England mit dabei sind.


1986 wurde es wieder bitter ernst. Da dachten sich die Innenministerkonferenz und einige Leute von der Kripo ein bösartiges Plakat aus, das unter dem Titel „Sind Sie sicher vor Gewalt?\" vier schwerbewaffnete (Baseballschläger, Morgenstern) Kuttenträger zeigte. Monatelang hing das Hetz-Poster öffentlich aus und stilisierte damit die Rocker zur öffentlichen Bedrohung. Grund genug für die BIKERS NEWS, penibel vorzurechnen, daß Rocker an der bundesdeutschen Gewaltkriminalität zu gerade mal 0,03 % beteiligt sind.



Das Plakat brachte endlich das Faß zum Überlaufen. Jahrelang hatten wir auf die Bedrohung der Grundrechte hingewiesen, die Kuttenträgern von Seiten des Staates drohte. Nun endlich wachte die Szene auf. Es gab eine gut besuchte Demo gegen das Plakat in Bonn, und der Dachverband der deutschen Rocker (auf dessen dringend nötige Gründung ich seit 1983 auf jeder Presidentensitzung hingewiesen hatte) wurde 1986 endlich gegründet: Ende des Jahres gab es in Mannheim die konstituierende Versammlung, übrigens in Fips' riesiger Lagerhalle für gebrauchte Büromöbel. Nahezu alle wichtigen Clubs waren vertreten und arbeiteten in der Anfangszeit aktiv mit; die freien Biker wurden im Vorstand gerade mal durch einen aus ihren Reihen vertreten. Und noch im selben Jahr gab es die erste Vorstandssitzung und der Name des Verbandes wurde in endlosen Diskussionen festgelegt: „Biker Union\".


Lange Jahre sorgten wir mit dafür, daß dieser Verband zu einer wirkungsvollen Interessenvertretung der Szene wurde, stellten in unserem Verlag Büroraum und Computer bereit, arbeiteten im Vorstand mit (ich war etwa sechs Jahre sein Pressesprecher) und hielten in jedem Heft Seiten bereit, in denen über die Arbeit berichtet wurde. Nicht zuletzt wegen der Trägheit ihrer Mitglieder und der daraus folgenden Überlastung der wenigen Aktiven verselbständigte sich die „Biker Union" Anfang der neunziger Jahre. Es ging vorrangig darum, möglichst viel Geld zusammenzukriegen, und nur noch in zweiter Linie um sinnvolle Aktionen, die damit finanziert werden sollten. Bis das viele Geld schließlich in Taschen landete, für die es nie vorgesehen gewesen war.


Ich beendete schon vorher meine beratende Mitarbeit im Vorstand, weil ich als Pressesprecher nicht länger verschweigen wollte, was ich als BN-Redakteur eigentlich aufzudecken hätte. Aber obwohl wir uns meist zurückhielten und den Verband im Interesse seiner - noch verbliebenen - Arbeit für die Szene vergleichsweise sanft anfaßten, wurde die Stimmung seitens der BU immer feindseliger. Das gipfelte schließlich in einer Extraausgabe der BU-Mitteilungen, die ausschließlich aus Angriffen gegen die BIKERS NEWS bestand; bezahlt aus den Beiträgen der Mitglieder.


Bis sich zum Schluß alles, was wir schon immer im persönlichen Gespräch oder offen im Heft kritisiert hatten, als traurige Wahrheit herausstellte. Die BU war finanziell und moralisch am Ende. Seit Mitte der neunziger Jahre sind nun neue Leute daran, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Die Zusammenarbeit mit uns läuft wieder gut. Aber die Mitglieder, die Biker, kriegen den Arsch nicht mehr - besser: immer noch nicht - hoch; die mangelnde Beteiligung an der 1998er Euro-Demo und an der Berliner Biker-Demo zeigen den traurigen aktuellen Stand der Szene.
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No Surrender MC

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Darf ein nur fünf Jahre alter MC schon ein Buch über sich herausgeben? Das Ergebnis entscheidet

Haschisch  in Marseille

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Zwei Männer im zweiten Frühling wollen wissen, wie das ist mit der Harley und der Freiheit. Drogen gehören unbedingt dazu

Harley Shovel: 7-Custom

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Junge Schrauber liefern neue Ideen. Dem Nachwuchs geben wir deswegen gerne eine Chance

Technik: Reifenreparatur

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Auch im neuen Jahrtausend bleibt ihr von der guten alten Reifenpanne nicht verschont. Doch manchmal lässt sie sich noch am Straßenrand beheben

No Colour!

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Unsere Szene hatte schon immer eigene Colour-Verbote. Die nachfolgende Bikergeneration praktiziert sie auch – aus vielen guten Gründen

CUSTOMBIKE-SHOW 2017

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Unsere CUSTOMBIKE-SHOW ist immer für Überraschungen gut. Der Schocker dieser Show ereignete sich auf dem Biker Build-Off

20 Jahre Dragons MC Greifswald

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Als die Greifswalder im Jahr 1997 ein Chapter des Dragons MC wurden, hatten sie schon einige Jahre Erfahrung als Member eines colourtragenden MCs

Norddeutsche  Präsidenten-Versammlung

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Einmal im Jahr treffen sich die Präsidenten der norddeutschen MCs zu einer gemeinsamen Sitzung

Harley-Davidson „Red and Gold“

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Wir wagen den Ritt durch das Getto eines französischen Vororts. Mit einem Bandidos-President auf dem Bike geht das

Harley-Davidson Sportster: Leg’s starr, Baby!

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Starrrahmen standen schon immer hoch im Kurs. Auch der Sportster stehen sie gut

Technik: Kabelsalat

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Versteckte Kabel sind das Geheimnis vieler Custombikes. Auf unserer CUSTOMBIKE-SHOW haben wir zugeschaut, wie’s gemacht wird

Hell on Wheels

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Inhalt der Ausgabe Juni 2006

15.04.2008  |  Text: Redaktion BIKERS NEWS  |   Bilder: Bikers News
BIKERS NEWS
Im Gespräch: 20 Jahre Biker Union
Fahrtest: Suzuki Intruder M1800R
Nach dem Todesopfer: Interview mit Bandido-Presi
Clubportrait: Highlander MC
Patchover: Die Stones-Familie wächst


ACHTUNG:
Letzte Meldung nach Druck der aktuellen BIKERS NEWS: Der Stones MC PC Geisingen hat mit dem Wochenende vom 6. Mai sein Colour abgelegt



Jubiläum: 20 Jahre MTC Legionnaires
25 Jahre Schrauber im Osten: RT Club Parchim
HOG-Family: Independence Chapter
History: Red Devils MC Germany
Neues Clubhaus: Gypsy MC
Haltung wahren: Rückenschule für Custombiker



Veranstaltungen:
Hells Angels Bukowski Party
Tag der Harley in Oberhausen
Mecklenburger Motorradtreffen



Bike Portraits:
Artenschutz: Eliminator Ratte
Radikaler Umbau: Hightech AWO
Stolzes Stück: Custombike aus Köln


Aus der Szene:
Hells Angels Mannheim
Betty’s Alte Schule
Sombra MC Osnabrück
Flying Hawks MC Stadtallendorf
MF Wings of Chrome Alsdorf
Old Steel MC Heljens
Wotans Driver MC Lengerich
MF Iron Amity
Hells Angels MC Frankfurt
War Lords MC Eislingen
MC Chunts Mainburg
Navaho’s MC Schweinfurt
Dotsch Riders MC
Rolling Wheels MC Berlin
Iron Horses MC Nürnberg
Bull Fight MC Belgien
Born to be Wild MC Franken
Gremium MC Heidelberg
Die Sieben MC Rhön
Harleymen Limburg
Sons of Silence MC Gangkofen
The Living Dead MC Wuppertal
Chosen Few MC Germany
Brother’s MC Mannheim
Outlaws MC Schwenningen
Hangar 7 Baden-Baden


Rubriken:
-Checkpoint
-Für die Szene
-Leserbriefe
-Clubnachrichten
Aus der Presse
-Biker Union
-Swap Meet
-Veranstaltungen
-Anzeigen-Index
-Händlermeile
-Biker-Horoskop
-MotorMusik
-Jail Mail
-Reader\'s Ride
-Leserfotos
-Impressum
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Leserbriefe 09/09

15.04.2008  |  Text: Redaktion BIKERS NEWS  |   Bilder: Bikers News
Hallo BIKERS NEWS, als Gelegenheitsleser habe ich mich gefreut, in der Juli-Ausgabe wieder vom Film „Wild Angels” lesen zu können. Deshalb zu meinem Vorschlag …
Kopfbedeckung

Hallo BIKERS NEWS,
auf Eurer Internetseite trefft Ihr unter den „Frequently Asked Questions“ die nachfolgende Aussage:
Muss mein Helm eine bestimmte ECE-Norm haben?
Nein. Auch Helme ohne ECE-Norm sind zulässig. Aber im Falle eines Unfalles könnte es passieren, dass eure Versicherung sich beim Zahlen querstellt. Offiziell nicht zulässig sind nur Helme, die offensichtlich keine ausreichende Schutzwirkung bieten, wie beispielsweise Bau-, Feuerwehr- oder Stahlhelme.
Kürzlich hatte ich allerdings etwas anderes erfahren, als zwei Kumpels von mir unterwegs waren. Einer von ihnen durfte mit einem Helm ohne ECE nicht weiter fahren, nachdem die Polizei die beiden angehalten hatte. Der andere hat ihm einen ECE-genormten Helm von zu Hause geholt. Die Polizei hat gewartet, da es nicht sehr weit weg war, und erst dann durfte er weiterfahren.
Haben die Polizisten womöglich ihre Grenzen überschritten?

Gruß
Franco


Hallo Franco,
das Helmgesetz verfolgt uns, seitdem es die BIKERS NEWS gibt. Wir haben darüber auch schon oft genug Artikel veröffentlicht, können die aber nicht alle halbe Jahre wiederholen, ohne andere Leser zu langweilen. Der letzte ausführliche Artikel erschien in der Juli-Ausgabe vom letzten Jahr.
Jetzt noch mal für Euch: Auch das verhältnismäßig neue Gesetz vom 1. 1 .2006 schreibt in der StVO mit dem § 21a, Abs.2 nur einen „geeigneten Schutzhelm“ vor. Normen bestehen zwar ebenso wie normgerechte Helme, aber diese Normen werden im Gesetzestext nicht vorgeschrieben. Was also ein „geeigneter Schutzhelm“ ist, entscheiden die Gerichte, und deren Urteile fallen immer wieder anders aus.
Polizisten haben durchaus das Recht, Euch anzuhalten, wenn sie Eure Helme nicht für „geeignet“ halten. Eine klassische Mütze aus dieser Grauzone ist dann das „Braincap“, das zum Beispiel Louis vertreibt. Diese Tatsache verheimlicht Louis auch nicht, sondern erklärt sie ausführlich auf einem dem Helm beiliegenden Schreiben.
In Eurem Fall gaben die Beamten sich ja wirklich noch nachsichtig. Es liegt an Euch, ob Ihr in so einem Fall gute Miene zum bösen Spiel macht und womöglich auch ein paar lausige Euro abdrückt, oder ob Ihr es auf einen Prozess ankommen lassen wollt, von dem niemand weiß, wie er ausgeht.




Law Enforcement MC

Hallo BIKERS NEWS,
in den Leserbriefen der letzten Ausgabe hattet Ihr einen Leserbrief beantwortet. Es ging um Sanitäter und Polizisten, die einen MC gründen wollten. Ihr hattet die Blue Knights als Polizei-Club genannt. Dass es weitere Polizei-Clubs gibt, hattet Ihr zwar erwähnt, Ihr hattet sie aber nicht beim Namen genannt, da Ihr den Membern keinen Ärger bereiteten wolltet.
Auch wir sind ein Law Enforcement Club und sehen uns als Alternative zu den Blue Knights. Wir hatten unsere Kämpfe mit der Behörde, aber man lässt uns endlich in Ruhe. Die Behörde hat wohl eingesehen, dass wir nichts an krimineller Energie zu bieten haben. Sie sucht zwar weiter, aber wen interessiert das?
Es besteht also kein Grund mehr, uns nicht neben den Blue Knights zu nennen, zumal wir der „1st Law Enforcement Motorcycle Club“ Deutschlands sind. Es wäre also für uns sogar sehr wichtig, dass unser Name und Colour den interessierten Leuten unter den Beamten mitgeteilt wird. Ich möchte mich aber trotzdem dafür bedanken, dass ohne unsere Zustimmung keine Nennung erfolgte.
Nur zur Info: Die Blue Knights nehmen keine Sanitäter auf, da diese keine Festsetzungsbefugnis besitzen. Wir dagegen nehmen alle Exekutivbeamte und die zuarbeitenden Dienste aus Bundeswehr, Feuerwehr, Justiz, Polizei und Zoll auf.
Es wäre sehr freundlich von Euch, wenn wir das nächste mal mit Namen und Colour Erwähnung finden würden.

Gruß
Locke
Presi Fratres Damnati Germanica LEMC Berlin

Law Enforcement
Law Enforcement Motorcycle Club: Fratres Damnati LEMC


Hallo BIKERS NEWS,
als Gelegenheitsleser habe ich mich gefreut, in der Juli-Ausgabe wieder vom Film „Wild Angels” lesen zu können. Deshalb zu meinem Vorschlag: Ist es Euch vergönnt, das Schwarz/Weiß-Plakat von Peter Fonda alias „Blues“ aus dem Film herstellen zu lassen und über Euren Szene-Shop zu verkaufen? Das meinige hat nach diversen Umzügen arg gelitten. Da wollte ich mir für die nächsten 40 Jahre eigentlich ein neues kaufen, so es denn ein solches wieder geben sollte.
Das Plakat oder Poster zeigt Peter Fonda in leichter Untersicht. Er sitzt auf seiner Pan. Keine Fahrtaufnahme. Die Bewegungsrichtung – auch wenn er steht – ist nach rechts orientiert. Wenn ich mich recht erinnere, zündet er sich eine Zigarette an.

Grüße
Eyke

Hallo Eyke,
wir wissen genau, welches Bild Du meinst. Es hat auch uns fasziniert. Allerdings handelt es sich um ein so genanntes „Standfoto“. Diese Fotos werden während der Filmproduktionen geschossen und halten wichtige Szenen fest, da nur damit hochwertige Bilder oder gar Poster hergestellt werden können. Ein Screenshot aus dem Film, den wir im SzeneShop vertreiben, würde dafür nicht genügen.
In den vergangenen Jahrzehnten ist offensichtlich auch die Vorlage für dieses Bild verschwunden. Der im Buchhandel ebenfalls vergriffene Katalog der Ausstellung des Guggenheim-Museums „The Art of the Motorcycle“ zeigt dieses Bild in größerem Format. Du wirst es aber nicht weiter verwenden können, denn es vermerkt genau in der Mitte die Jahreszahlen des Kapitels, das mit diesem Bild eingeleitet wird.
Wir können Dir also leider nicht helfen. Aber vielleicht kennt ein anderer Leser noch einen Weg zu diesem Poster? Das würde auch uns interessieren.


Peter Fonda Wild Angels
Peter Fonda in „Wild Angels“

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Haschisch  in Marseille

Haschisch in Marseille

 

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Harley Shovel: 7-Custom

Harley Shovel: 7-Custom

 

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Harley-Davidson „Red and Gold“

 

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Harley-Davidson Sportster: Leg’s starr, Baby!

Harley-Davidson Sportster: Leg’s starr, Baby!

 

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Stand:24 February 2018 22:47:07/index.php?content=48&gesamtansicht=1&layout=artikel.php&suchwort=Colour