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21.04.2017  |  Text: Andreas Kottlorz  |   Bilder: Andreas Kottlorz/Archiv Night Wolves MG/Link
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Night Wolves in Berlin: „Wir kommen ja nicht, um zu bleiben.“


Am 9. Mai feiert Russland wieder den Tag des Sieges – auch in Berlin. Die russischen Night Wolves feiern mit …


Am 9. Mai feiert Russland den Sieg über „Hitlerdeutschland“. So nennen die Russen das nationalsozialistische Deutschland in ihrem offiziellen Sprachgebrauch – und den Zweiten Weltkrieg nennen sie heute noch den „Großen Vaterländischen Krieg“. In Russland ist dieses Datum ein offizieller Feiertag mit einer riesigen Parade in Moskau. Im ganzen Land finden Gedenkfeiern statt, an denen die Russen wie an Familienausflügen teilnehmen.
Der russische Night Wolves MG beteiligt sich aktiv an diesen Feierlichkeiten. Die Buchstaben „MG“ stehen für „Motorcycle Gang“ – und als solche fahren die Night Wolves in diesen Tagen durch Osteuropa, um schließlich am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow einen Kranz niederzulegen. Übrigens haben die Night Wolves ihren Namen inzwischen russifiziert, ihr Colour in Russland zeigt seit einigen Jahren kyrillische Buchstaben.
Vor zwei Jahren, zum siebzigsten Jahrestag der deutschen Kapitulation, hatte die Fahrt der Russen nach Berlin eine Hysterie ausgelöst, als würde die Rote Armee noch einmal einmarschieren. Wir haben uns mit Vertretern des Night Wolves MG vor der Fahrt getroffen. Im Russlandhaus in Berlin unterhielten wir uns mit ihnen über die Gedenkfahrt und ihre Aktivitäten in Deutschland.

BN: Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen? Führt der Night Wolves MG wieder ein Chapter in Deutschland?
Alexander: Nein. Was hier auf dem Brustpatch steht, heißt in die Bikersprache übersetzt so viel wie „Road Victory“. Wir haben kein Territorium, wir gehören einfach nach Moskau. Road Victory kümmert sich aber auch um die Denkmalfahrten oder um Touren in die slawische Welt.
Frank: Wir sind so was wie das „Reisebüro“ der Nachtwölfe.
Alexander: Wir helfen auch anderen, die nach Russland reisen wollen. Wir spielen den Vermittler, geben die Kontakte aus Russland weiter, damit sie Ansprechpersonen haben.
Frank: Wir können besonders helfen, wenn Biker in Städten sind, in denen sich ein Chapter der Nachtwölfe befindet. An die können die Biker sich wenden, zum Beispiel im Fall eines technischen Defekts. Wir bieten einfach nur Hilfe an, um in diesem riesigen Land Russland Motorrad fahren zu können.


Wie seid ihr persönlich zu den Night Wolves gekommen?
Alexander: Ich habe die Member 2015 bei der Siegesfahrt nach Berlin unterstützt. Dadurch kam der Kontakt zustande. Die waren dankbar für die Hilfe, weil das 2015 so ein politischer Skandal war. Später bekam ich dann die Einladung zur Krimfahrt. Da bin ich drei Monate später mitgefahren und habe die Nachtwölfe besser kennengelernt. Wir waren drei Wochen unterwegs. Damals bin ich dann gefragt worden, ob ich Interesse hätte mitzumachen. Mir gefällt es, was die Night Wolves machen.

„Road Victory hat kein Territorium“

Fahrt ihr in Deutschland mit Colour?
Frank: Ja, mit dem Moskauer Colour. Road Victory hat kein Territorium.

Der Brustbalken zeigt den Schriftzug „Dorogi Pobjedi“, auf Deutsch „Der Weg des Sieges“, auf Biker-Deutsch: „Road Victory“

Habt ihr Kontakt zur restlichen Szene?
Alexander: Die regionalen Clubs kennen wir. Da haben wir uns auch vorgestellt.

„Regional“ heißt ...? Wo kommt ihr her?
Frank: Aus dem Raum Dresden.
Alexander: Das ist ganz verschieden. Wir kennen auch Clubs, die seit Jahren nach Moskau kommen, um Night-Wolves-Präsident Chirurg zu besuchen und ihm zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Es ist ja auch so, dass wir diese Kontakte europaweit pflegen. Letztes Wochenende waren wir in Warschau. Da geht dann auch viel Zeit drauf. Das können wir nicht jedes Wochenende machen. Das sind von Berlin 550 Kilometer. Regional haben wir kleine Ausfahrten am Wochenende.
Frank: Regional machen wir Ausfahrten. Natürlich treffen wir dann auch andere Clubs. Man unterhält sich.


Der Kontakt nach Russland erfolgte also über die Krim-Reise von vor zwei Jahren?
Alexander: Ja. Da hat das mit Russland angefangen. Genau.

Und das hat dazu geführt, dass ihr nach diesen zwei Jahren die neue Reise für die Night Wolves vorbereitet?
Alexander: Das habe ich auch letztes Jahr schon gemacht, komplett mit Polizei und Botschaft. Alles. Seit September 2015 bin ich Night Wolve.
´Frank: Bei mir hat alles ein Jahr später angefangen. Den allerersten Kontakt mit den Night Wolves gab es schon ein Jahrzehnt vorher. Das hat sich dann so ergeben. Viele Leute fragen, wie man Night Wolve wird. Die einfache Antwort: Man findet sich. Es sind da Werte, mit denen wir uns identifizieren können und die mit unserem normalen Leben übereinstimmen. Das ist schon herausragend, was wir da machen – eben anders.


Zur Reise. Erwartet ihr wieder so ein Politikum wie vor zwei Jahren? Damals hatte Polen eure Durchreise nicht zugelassen.
Alexander: Wir rechnen damit, dass es in Polen wieder so wird. In Deutschland eher nicht. Ich denke, das wird jetzt von Jahr zu Jahr immer ruhiger.

Erwartet ihr also, dass die Polen euch die Einreise verbieten?
Beide: Ja.

„Das wird nicht an Polen scheitern“

Habt ihr einen Plan B?
(Alle lachen)
Alexander: Die Leute, die das letztes Jahr schon interessiert hat, werden mitbekommen haben, dass alle in Berlin waren, die vorhatten, da zu sein. Das wird nicht an Polen scheitern.
Frank: Das ist einer der Vorteile dieser europaweiten Organisation. Das muss man einfach so sagen.


Vorhin hattet ihr ein Gespräch mit einem Vertreter der Russischen Botschaft. Präsident Putin und den Chirurgen verbindet eine Männerfreundschaft. Heißt das, dass ihr relativ leicht Gesprächspartner auf oberen Etagen findet?
Frank: Gesprächspartner auf oberen Etagen finden wir nicht durch irgendwelche Männerfreundschaften in 2000 Kilometern Entfernung. Die finden wir durch persönliches Engagement. Und die müssen wir uns genauso suchen wie jeder andere auch. Es gibt da keinerlei Bevorzugung. Wir können nicht sagen: Lieber Chef, klär das mal, dass wir jemanden als Gesprächspartner finden. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.
Alexander: Das dauert auch für uns, bis man jemanden kennengelernt hat, bis man warm geworden ist.
Frank: Was jetzt diese Administration angeht, haben wir die gleichen Probleme wie jeder andere auch. Die Botschaft in Berlin muss prüfen, wer wir sind und ob wir die sind, für die wir uns ausgeben oder ob wir nur welche sind, die auf dicke Jacke machen wollen. Deswegen ist das auch für uns ein schwerer und zeitintensiver Weg. Das ist richtig Arbeit. Das ist Klinkenputzen.
Alexander: Es ist so, dass wir ja das Denkmal besuchen wollen. Wir wollen gemeinsam mit der Botschaft einen Kranz niederlegen und deswegen müssen wir das besprechen. Die wollen auch sichergehen, dass alles sauber abläuft. Das ist ein genauso bürokratischer Weg wie sonst auch immer, wenn erst mal was von oben genehmigt werden muss. Es ist nicht so, dass da jetzt von Moskau ein Kommando kommt und dann sind alle Türen offen.


Mit wem habt ihr vorab alles gesprochen: Mit der Botschaft, auch mit deutschen Behördenvertretern?
Alexander: Mit der Polizei haben wir die Route abgeklärt, dass die Kolonne dann auch sauber durch Berlin fährt. Später wollen wir dann noch zum Ehrenmal in den Tiergarten. Das liegt in der Bannmeile. Wenn wir die mit hundert Mann betreten wollen, ist das auch wieder so eine Bürokratie. Aber das klappt eigentlich ganz gut.

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der alle zufrieden sind, wenn der Kühlschrank voll ist und der Fernseher läuft“

Welchen Stellenwert hat für euch der Gedenktag am 9. Mai?
Alexander: In Deutschland wird diese Tour leider immer wieder falsch verstanden. Ich höre immer wieder von den Leuten: „Müsst ihr denn hier jedes Jahr auftauchen, um uns reinzudrücken, dass ihr gewonnen habt?“ Es geht nicht darum, Deutschland eins reinzudrücken. Der Sieg war ein Sieg über Nazi-Deutschland. Über die Nazis – und nicht über Deutschland. Deutschland existiert jetzt. Was damals war, das war etwas ganz anderes.
Die Fahrt ist eine Gedenkfahrt und da ist das auch schon im Wort drin. Wir wollen die Leute zum Nachdenken bewegen. Es gibt wieder Spannungen in Europa. Wir wollen die Leute daran erinnern, was damals los war und wie sich die Leute zerfetzt haben. Und jetzt leben wir in einer Gesellschaft, in der alle zufrieden sind, wenn der Kühlschrank voll ist und der Fernseher läuft.
Frank: Wir machen das ja auch stellvertretend für die Russen, die hier in Deutschland ihre Verwandten im Krieg gelassen haben. Die nicht die Möglichkeit haben, von Sibirien oder von sonst woher hierher zu fahren und ihrer Verwandten zu gedenken. Das ist auch so eine Stellvertreterfunktion, die wir übernehmen. Wenn daraus ein Politikum gemacht wird, dann ist das eben so. Uns geht es um das Gedenken und auch darum, den Bogen zu spannen gegen das Vergessen, für die Versöhnung. Und das mit dem Motorrad als weltweit verbindendes Element zwischen Gleichgesinnten.


Stört es euch, wenn aus der Gedenkfahrt ein Politikum gemacht wird?
Alexander: 2015 wurde uns die Einreise nach Polen verboten und in Deutschland gab es ja auch einige Probleme. Die Kolonne wurde angehalten und ewig lange kontrolliert, um uns auszubremsen. Die Medien haben da einen Riesenrummel draus gemacht – und damit natürlich auch eine Riesenwerbung für die Tour.

In wenigen Tagen geht’s los für euch. Wie plant ihr denn, von Moskau wieder zurückzukommen? Was ist eure Route?
Alexander: Das ist jetzt kein großes Geheimnis mehr. Wir planen jetzt Moskau, Smolensk, Minsk, Warschau, Auschwitz, Slowakei nach Budapest, Bratislava, Brünn, Prag, Dresden, Torgau, Seelow, Berlin. Das ist so auch seit knapp zwei Monaten publiziert. Die Details sind in angemessener Zeit vor der Fahrt bekannt gegeben worden. Auch sind Punkte genannt, wo sich Biker anschließen können.

„Wir erwarten am 9. Mai in Berlin über 100 Teilnehmer“

Mit wie vielen Mitfahrern rechnet ihr?
Alexander: Das werden im Laufe der Tour immer mehr werden. Ab Prag wird nach Dresden in Deutschland die Höchstzahl erreicht. Nach unserer Erfahrung erwarten wir am 9. Mai in Berlin über hundert Teilnehmer.
Frank: Es ist natürlich so, dass viele an der Landesgrenze umdrehen. Viele fahren nur etappenweise mit. So werden sich immer wieder Clubs anschließen und uns über 300 oder 400 Kilometer begleiten. Man kann überall Motorrad fahren. Das ist das verbindende Element. Mit dem Motorrad kommt man überall mit den Leuten ins Gespräch.


Der Einzug der russischen Night Wolves vorm Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow

Wir haben in Berlin einige große Clubs, die aktiv sind. Wart ihr mit denen vorab in Kontakt?
Alexander: Nee. Wir haben kein Problem mit anderen Clubs. Die sind bislang auch nicht hinterher angekommen und haben gesagt, dass wir das nicht mehr machen dürfen.
Frank: Ihr habt ja auch vor einem Jahr in der BIKERS NEWS berichtet, wie drei Mann von Rot-Weiß eine Tour nach Japan gemacht hatten – quer durch Russland.
Alexander: Letztes Jahr war ein großer Club beim Denkmal und hat uns für den Abend eingeladen. Leider hatten wir schon alles durchgeplant, wir hatten unsere eigene Veranstaltung, da war das nicht möglich. Wir respektieren die Clubs, die hier vertreten sind. Wir respektieren ihre Territorien während der zwei Tage, die wir hier sind. Wir kommen ja nicht, um zu bleiben. Wir machen das einmal im Jahr – und das ist alles.


Wo beendet ihr die Tour?
Alexander: In Berlin. Wir haben dann noch eine Abendveranstaltung in einem Hotel in Berlin-Köpenick.

Wie lange dauert die Tour?
Frank: Start ist am 24. April, da fahr ich aus Deutschland los. Ich werde danach ungefähr fünfzehn Tage unterwegs gewesen sein. Mit der Hinreise sind das 5000 bis 6000 Kilometer.

Erwartet ihr, dass irgendetwas Außergewöhnliches passiert?
Frank: Dann hätten wir unsere Arbeit falsch gemacht. Nein. Wir erwarten, dass die Leute sich freuen, dass die Leute das zu würdigen wissen.

„Das darf nie wieder passieren“

Habt ihr Wünsche für die Fahrt? Wollt ihr Beachtung oder Provokation? Oder wollt ihr in Ruhe gelassen werden?

Frank: Weder noch. Wir haben mehr das innere Bedürfnis, in dieser Welt etwas zu tun, mit dem wir uns identifizieren können. Es gibt heute so viele Verrückte, die draußen rumrennen. Ich dagegen sehe etwas von der Welt. Ich habe eine Kameradschaft, lerne neue Leute kennen und sehe Dinge, die ich sonst nicht sehen würde. Als Mitfahrer hat man die Chance, etwas Kleines zu erreichen – wenn Leute danach sagen, dass sie von den Nachtwölfen einen falschen Eindruck gehabt haben.
Wir erinnern uns an unsere Vorfahren, die in diesem Krieg verwundet oder getötet worden sind oder vermisst blieben. Wenn man in Europa näher zusammenrückt, wenn man als Motorradfahrer eine kleines Zahnrad im Getriebe war, dann hat man was er-
reicht.
Voriges Jahr waren wir zum Abschluss in Moskau in einem Weltkriegsmuseum. Was wir da gesehen haben, war beachtlich. Erst dadurch verstehst du die alten Leute und das, was die erlebt haben. Jeder sollte so etwas wenigstens einmal im Leben gesehen haben. Das darf nie wieder passieren.


Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 05/2017
 

Text: Andreas Kottlorz
Bilder: Andreas Kottlorz/Archiv Night Wolves MG/Link

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