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Die neue Indian Scout ist handlich und schnell, will mit ihrem kurzhubigen Motor aber auch richtig gedreht werden Mit der brandneu entwickelten „Scout“ erweitert die Polaris-Tochter Indian ihr Modellprogramm nach unten ins mittlere Preissegment. BIKERS NEWS konnte die neue kleine Indian bereits fahren.
Die neue Indian Scout ist handlich und schnell, will mit ihrem kurzhubigen Motor aber auch richtig gedreht werden

Mit der brandneu entwickelten „Scout“ erweitert die Polaris-Tochter Indian ihr Modellprogramm nach unten ins mittlere Preissegment. BIKERS NEWS konnte die neue kleine Indian bereits fahren.

Indian Scout  2014

Noch mehr Hubraum

Die Scout der 20er Jahre hatte einen vergleichsweise kleinen Motor mit 598 ccm. Heutzutage darf es natürlich ein bisschen mehr sein. Die großen Indian-Geschwister Chief, Chieftain und Roadmaster treibt immerhin ein bulliges 1811er-Triebwerk an. So weist die neue Scout nun 1130 ccm Hubraum auf.
Die vom Hersteller verlautbarten 100 PS Spitzenleistung ließen uns aufhorchen. Der neu konstruierte V2-Motor der Scout lernte bei Swissauto im schweizerischen Burgdorf das Laufen. Die Jungs dort sind auf hocheffiziente Motoren spezialisiert, denn sie haben auch reinrassige Rennmotoren entwickelt. Das Triebwerk der neuen Scout hat deshalb nichts mit der Urwüchsigkeit der luftgekühlten Chiefs gemein.

Indian Scout 2014. Lest auch das Porträt der historischen Scout ab Seite 26

Wasserkühlung,vier Ventile

Der außen glattflächige Scout-Motor ist wassergekühlt. Jeder Zylinder ist mit zwei obenliegenden Nockenwellen bestückt, den Gaswechsel steuern vier Ventile pro Zylinder. Zusammen mit einem extrem kurzhubig ausgelegten Bohrung/Hub-Verhältnis von 99 x 73,6 mm wird schnell klar, dass dieses Triebwerk von Drehzahlen lebt. Das höchste Drehmoment von angegebenen 97 Nm liegt bei 5900 U/min an, bei 8500 Touren setzt der elektronische Begrenzer der Drehorgie eine Grenze. Der Motor ist mechanisch sehr laufruhig und hat trotz seiner 60 Grad Zylinderwinkel einen ordentlichen V2-typischen Sound. Hochfrequente Vibrationen treten erst im Drehzahlbereich über 6000 U/min auf.
Bummeln im letzten, kurz übersetzten sechsten Gang funktioniert ruckelfrei ab einer Drehzahl von 2200 Umdrehungen, bei 2600 U/min fühlt sich das Aggregat aber spürbar wohler. Ab 3000 Touren spannt es langsam die Muskeln, und ab 4000 kommt die Sache mit der Power. Wir konnten die Scout nur in Speedlimit-America fahren, da waren nicht mehr als 7800 Touren im fünften Gang drin. Dann standen 170 Sachen auf der Uhr, und damit standen wir schon mit einem Bein in Guantanamo. 200 Sachen Endgeschwindigkeit müsst ihr in der cruisertypischen Sitzhaltung erstmal durchhalten.
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