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Das Kakamobil dient der schnellen Fahrt zu den Klos auf Bikertreffen
Das „Kakamobil“ sieht nicht nur stylish aus, sondern es erfüllt auch noch einen simplen Zweck. Ole bevorzugt eigentlich schnellere Maschinen, denn er fährt bei den Streetfightern in Leipzig. Jetzt aber hat er mal was Praktisches gebaut: „Der Weg zum Klo ist immer so weit, wenn wir auf den Treffen aufschlagen. Also nutze ich jetzt ab sofort das Kakamobil.“

Aus einer Wodkalaune heraus ging alles schnell seinen Gang. Die große 22-Zoll-Felge sponserte ein Bekannter, sie passt ansonsten auf eine M-Klasse von Mercedes. Der 50-ccm-Rollermotor mit Automatikschaltung fand sich ebenfalls irgendwo. Spezialist Ossi fräste Ritzel, Umlenkung und Telegabelhülsen. Das Vorderrad kommt ebenfalls von einem Roller, es fand sich im Internet. Und der Tankkanister stammt gar aus DDR-Zeiten. Stolze drei Liter passen rein.



Scheibenbremse vorn und Trommelbremse hinten, ein originaler Rollerauspuff, gepimpt mit einem Akrapovic-Aufkleber und die Lampe von einem ZT-Traktor aus DDR-Produktion – das Gefährt nahm langsam Gestalt an. Dazu eine Gabelbrücke von der ETZ – natürlich umgeschweißt, damit der Lenker passt –, der Lenker von Louis, verlängert auf stolze 65 Zentimeter, Brems- und Kupplungsgriffe von Rizoma sowie eine Achsaufnahme vom VW Passat: Fertig war das Schmuckstück!

Der Rahmen ist selbstgebaut, die Farbe ist gepulvert und nicht lackiert. Matt und Grün kann auch schön aussehen. So schön, dass Ole auch seine Yamaha R1 in dieser Farbe pulvern ließ. Noch einen 295er-Hinterreifen drangeschmiedet, und schon war der Hingucker fertig. Einen Seitenständer braucht das Bike nicht, es steht von ganz allein. Der Clou ist der in den Trittbrettern versteckte Elektroanlasser und Ausschalter. Aber wenn Ole will, kann er natürlich auch klassisch per Kickstarter antreten.

Drei Wochen baute Ole im Winter an seinem Kakamobil, das 45 Stundenkilometer schafft. Ob es die Darmperistaltik auf dem Weg zum Klo nun wirklich anregt, bezweifeln wir. Denn das Kakamobil fährt man nur unter Anspannung: „Man muss schon den Mut haben, sich richtig in die Kurve zu legen, sonst fährt das Ding einfach geradeaus“, sagt Ole und führt es uns vor. Natürlich auf dem Werkstatthof, denn eine Straßenzulassung hat das Kakamobil nicht.

Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 05/2015

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