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Schuberth bietet Funksprechanlagen fürs Motorrad an. Sind die sinnvoll für Rocker und den Fahrbetrieb im Pack?
Tilmann: Hörst du was?

Ahlsdorf: Was denn?

Tilmann: Na mich!

Ahlsdorf: Ja.

Tilmann: Na also!

Ahlsdorf: Was?

Tilmann: Na also, du hörst was!

Ahlsdorf: Echt? Geil!

Tilmann: Sag ich doch!

Ahlsdorf: Boah, ist das geil! Sag mal was!

Tilmann: Sag ich doch!

Ahlsdorf: Boah, ist das geil! Ich hör dich! Sag noch mal was!

Das Bedienteil wird aufgeklebt, aufgeheftet oder an irgendeine Schnalle der Kleidung geklemmt. Jetzt Knöpfchen für „Laut“ und „Leise“ drücken. Ist aber eigentlich gar nicht nötig, denn das System passt sich an die Außengeräusche an
Das Bedienteil wird aufgeklebt, aufgeheftet oder an irgendeine Schnalle der Kleidung geklemmt. Jetzt Knöpfchen für „Laut“ und „Leise“ drücken. Ist aber eigentlich gar nicht nötig, denn das System passt sich an die Außengeräusche an


Tilmann: Hat aber auch lang genug gedauert. Dass ausgerechnet du so technikbegeistert bist, verstehe ich nicht. Was wird in Zeiten von Handys und Funksystemen aus den guten alten Handzeichen? Hat doch jahrzehntelang gut funktioniert!

Ahlsdorf: Und ich bin ja erst mal fast verzweifelt. Von wegen „Quick-Start-Guide“ auf einem Handzettelchen. Damit brachte ich das Gerät nur zum Piepen. Ich musste noch eine halbe Stunde durch die vollständige Bedienungsanleitung im Internet surfen.

Tilmann: Dabei war’s so einfach: Fünf Sekunden auf beiden Anlagen das Knöpfchen drücken – und dann noch mal auf einer einzelnen. Die Dinger brauchen einfach nur ein paar Sekunden, bis sie merken, dass noch einer von ihnen in der Nähe steht.

Ahlsdorf: Oder fährt. Und schon steht die Verbindung.

Tilmann: Wo wir beim Thema wären. Was, wenn sich irgendjemand einklinkt, der nicht zuhören soll: deine Old Lady, ein Prospect, ein Member eines anderen Clubs – oder die Rennleitung?

Ahlsdorf: Ach was, ich trage ja noch einen Aluhut unterm Helm. Und jetzt fahr mal vor: hundert Meter!

Tilmann: Und jetzt?

Ahlsdorf: Fahr mal noch weiter vor: zweihundert Meter!

Tilmann: Ich hör dich immer noch. Hörst du mich?

Ahlsdorf: Ja. Jetzt biege ich mal ab, hinter die Gebäude, bleib du stehen.

Tilmann: Hörst du mich noch?

Ahlsdorf: Ja, ich bin jetzt hinter dem Gebäude.

Ahlsdorf: Du hast erbärmlich gebuckelt. Tilmann: Woher weißt du das? Ahlsdorf: Ich habe alles gehört und alles verstanden. Die Sprechanlage funktioniert wirklich prima!

Tilmann: Ich hör dich auch. Und dein Motorrad. Wenn ich den Helm absetze, höre ich es nicht mehr – besorg dir endlich mal ein ordentliches Soundmanagement für deine Road Rod! Hörst du mich immer noch?

Ahlsdorf: Geil, ich hör gerade Techno! Hörst du das auch?

Tilmann:

Ahlsdorf: Hallo? Test. Test.
Freundliche Frauenstimme: Intercom disconnected.

Ahlsdorf: Okay, ich wende und komme zurück. Hörst du mich jetzt? Hast du auch Techno gehört? Muss irgendein Radio dazwischengefunkt haben.

Tilmann: Ja, ich hab’s auch gehört. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das ein Radio war, die Dinger haben doch sicher ’ne ganz andere Wellenlänge. War bestimmt eine Störung der Funkverbindung, eine Unterbrechung. Und sowas hältst du für Techno! Das beweist zwei Dinge: Erstens dass du in den Neunzigern auf deinen Raves zu viele Pillen geschluckt hast – und zweitens dass sogar ein verdammtes Funkloch zum Techno-DJ werden kann.

Ahlsdorf: Verrate das mit den Pillen bitte nicht in der BIKERS NEWS!
Okay, wenn einer sich verfranzt oder die anderen abgehängt hat, dann helfen eben doch nur Handys. Aber die Verbindung stellt sich von selbst wieder her, sobald man wieder zueinandergefunden hat.

Tilmann: Also sollten wir zusammenbleiben.

Mit geschlossenem Visier funktioniert die Kommunikation noch besser, weil so das Mikrofon von Außengeräuschen abgeschirmt ist
Mit geschlossenem Visier funktioniert die Kommunikation noch besser, weil so das Mikrofon von Außengeräuschen abgeschirmt ist


Ahlsdorf: Tun wir doch. Wir sind ja Rocker und fahren Schulter an Schulter. Damit können wir zu zweit auch auf der Autobahn kommunizieren. Es funzt sogar mit bis zu vier Mann gleichzeitig. Das reicht für die Offiziere eines Chapters.

Tilmann: Presi, Vice-Presi, Road-Captain und Sergeant. Nur nicht für den Secretary – aber der soll ja auch schreiben und nicht schwatzen.
Unser Kollege von DREAM-MACHINES hat übrigens bemängelt, dass die Verbindung hinter Häusern und Hügeln abkackt. Deshalb hält er die Sprechanlage für sinnlos.

Ahlsdorf: Das ist ein einsamer Mann. Der fährt nie unter Brüdern.

Tilmann: Wir aber sind warm und brüder­lich …

Ahlsdorf: … doch warme Brüder sind wir nicht.

Tilmann: Achtung, Polizei!

Ahlsdorf: Wir müssen rechts ranfahren. Fahr du mal vor.

Polizist: Guten Tag. Führerschein und Fahrzeugkontrolle. Ihren Ausweis und ihre Papiere bitte!

Tilmann: Jawohl, Herr Wachtmeister. Gerne, Herr Wachtmeister.

Polizist: Hm. Hm. Sind Sie sicher, dass Ihr winziger Scheinwerfer genug Leuchtkraft hat?

Tilmann: Jawohl, Herr Wachtmeister. Da bin ich ganz sicher. Alles in Ordnung, Herr Wachtmeister.

Polizist: Na gut, heute will ich Ihnen das mal glauben. Fahren Sie weiter.

Tilmann: Danke, Herr Wachtmeister. Und Ihnen noch einen schönen Tag, Herr Wachtmeister!

Ahlsdorf: Puh. Das ging ja glimpflich aus.

Tilmann: Ja, dem hab ich’s gezeigt!

Ahlsdorf: Stimmt nicht, du hast erbärmlich gebuckelt.

Tilmann: Woher weißt du das?

Ahlsdorf: Ich habe alles gehört – und alles verstanden. Dich und auch den Herrn Wachtmeister. Die Sprechanlage funktioniert wirklich prima!  
 

Plug and play: Das SC1M von Sena wird in die dafür vorgesehene Aussparung des Schuberth-Helmes geklickt.

Plug and play: Das SC1M von Sena wird in die dafür vorgesehene Aussparung des Schuberth-Helmes geklickt. Das funktioniert ganz einfach, aber auch nur bei den Schuberth-Helmen der Baureihe M1, die dafür vorbereitet sind. In diesen Helmen stecken bereits Mikrofon und Kopfhörer unter dem Futter. Die Lautstärke kann geregelt werden, wird aber auch automatisch angepasst. Bis zu vier Personen können damit gleichzeitig kommunizieren

Sena SC1M
Sprechzeit: bis zu 14 Stunden
Ladezeit: 3 Stunden
Reichweite: bis zu 500 Meter
Teilnehmer: vier
Standby: eine Woche
Smartphone-App: iOS, Android
Preis: UVP 239,– Euro
Preis Schuberth-Helm M1: UVP 439,– Euro bis 539,00 Euro, je nach Lackierung

www.schuberth.com 
Artikel aus der Ausgabe: 9/19
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