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Der Harley-Davidson- und Buell-Stuntman Rainer Schwarz fuhr seine letzte Saison
Der offizielle Harley-Davidson- und Buell-Stuntman Rainer Schwarz fuhr 2016 seine letzte Saison. Rainer Schwarz hatte seit 1998 Biker-Events weltweit mit seinen Shows bereichert und die kleinen und großen Twins aus Milwaukee im Extrembetrieb vorgeführt. Er und sein "Wheeling Team" beenden nach 20 Jahren – 18 davon auf Harley-Davidson und Buell – ihre Stuntshow-Vorführungen. Für immer.

Auf Rick’s Harley-Days in Baden-Baden und auf dem Gelände des Auto & Technik Museums Sinsheim verrauchte Rainer das letzte Mal offiziell Reifen „Wir hatten im Team schon 2015 eine Besprechung, ob wir weitermachen, haben dann aber die Saison 2016 noch draufgelegt“, so Rainer.

Dass es eine Abschiedstournee werden würde, haben er und sein Team nicht an die große Glocke gehängt. Auf vielen Events in Deutschland gehörte Rainer Schwarz quasi zum Inventar, ist er doch ein echter Publikumsmagnet. Das liegt nicht allein an seinen dynamischen Drift- und Stuntshows auf allen erdenklichen Harley-Modellen, sondern vor allem daran, dass Rainer immer ein Stuntman zum Anfassen war. Nach einer überstandenen Hitzeschlacht auf der Magic Bike in Rüdesheim gab er stundenlang Autogramme – bis die Poster und Karten ausgingen oder die oft jungen Fans mit einem Souvenir nach Hause gehen konnten.

Auf dem Bike & Music Weekend in Geiselwind und auf der Europan Bike Week in Faak setzten seine mit einem professionellen Feuerwerker choreographierten Pyro-Shows Maßstäbe. „Verschärfte Vorschriften und Sicherheitsauflagen machen eine solche Vorstellung in den deutschsprachigen Ländern letztlich fast unmöglich“, erklärt Rainer. Die feuerspuckende Electra-Glide mit Raketenwerfern und eingebauter Pyrotechnik musste deshalb schließlich zur „Street Glide“ umgebaut wurde. Vorbei auch die Mitnahme von Passagieren auf dem Sozius, die Show-Komponenten wurden mehr und mehr ausgebremst.



Auch wenn neue Motorräder wie die XL, die Dyna-Modelle oder die E-Glide für spektakuläre Wheelies dazukamen, fährt Rainer selbst acht Jahre nach dem Niedergang von Buell noch immer am liebsten auf der Sportbike-Version der Sportster: „Die Buell ist und bleibt mein Stunt-Liebling für die Motorrad-Akrobatik“, beschwört er. „Sie hat all die Jahre ohne Probleme durchgehalten!“

Mehrere Stunt-Premieren gehen auf sein Konto: So verwendete er als erster schon 2002 eine V-Rod in seinem Programm und stellte das schwer zu lüpfende Serienbike auf sein Hinterrad. Beim Burnout-Weltrekord 2006 in Geiselwind war er der einzige Fahrer, der in der Nebelwand der Burnout-Meute einen Rolling Burnout hinlegte – mit Gasmaske. Und nach dem Ende der Pyro-Shows driftete Rainer bei den Nightshows in Geiselwind mit Auto-Driftmeistern gerne um die Wette.

Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 10/2017
 
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