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Formel 1 ist bekannt: Autos fahren im Kreis, die verschiedenen Teams versuchen, gemeinsam zu gewinnen, und die individuellen Fahrer haben manchmal sogar den Status eines Popstars. Aber Motorsport ist viel mehr als nur das.
Alle Sportarten, die das geschickte Lenken von motorisierten Fahrzeugen involvieren, sind Motorsport. Und es gibt natürlich nicht nur Motorsport für Erwachsene: Abhängig von der Disziplin und dem Fahrzeugtypen gibt es schon für Sechs- bis Achtjährige Wettbewerbe. Die Geschwindigkeiten und Fahrzeuge sind natürlich mit denen im Motorsport für Erwachsene nicht zu vergleichen.


Motorräder fahren nicht immer nur im Kreis herum

Die unterschiedlichen Disziplinen im Motorradsport stellen teils recht hohe Anforderungen an Geschicklichkeit, Ausdauer und andere Eigenschaften. Da gibt es einerseits Bahnrennen, die wilde Kurvenlagen erlauben und mit hohen Geschwindigkeiten auskommen. Beim Enduro geht es um Touren. Pocketbikes sind extrem klein und erfordern viel fahrerischen Können und akrobatisch anmutende Körperverrenkungen. Beim Trial und Motocross geht es ebenfalls darum, sich in unwegsamem Gelände möglichst sicher und zeiteffizient zu bewegen. Motoball ist der Hybrid zwischen Fußball und Motorrad: Die beiden schließen sich keineswegs aus. Daneben gibt es noch den Straßensport, Supermoto und Drag Bike. 


Rennfahrer werden - in der Jugend über Vereine

Toni Mang, Phil Read oder Egon Müller: Es gibt einige Namen im Motorradsport, die auch heute noch bekannt sind. Toni Mang vereinte beispielsweise fahrerischen Klasse und technisches Können, schraubte oft genug selbst an seinen Bikes herum und war Anfang der 1980er Jahre mit seiner giftgrünen Kawasaki ein Held. Vier WM-Titel und Sportler des Jahres - da kam einiges zusammen. Phil Read war zehn Jahre früher angesagt, er holte in den 1970er Jahren insgesamt sieben WM-Titel. Egon Müller: Dreimal Langbahnweltmeister, als erster Deutscher Speedway-Meister, erste Rennen in den 1960ern fuhr er ohne Fahrerlaubnis. Er fuhr bei den britischen Speedway-Meisterschaften genauso mit wie bei den deutschen und galt gemeinhin als Held. 


Drag Racing ist ebenfalls eine Rennsportart. Hier ein Drag Bike bei der Nitrolympx 2017 am Hockenheimring.


Wer selbst Rennfahrer werden will, sollte sich bewusst sein, dass es oft mehr um Geld als um Talent geht. Der Rennsport ist eine teure Angelegenheit, und das entsprechende Equipment kann Erfolg „erkaufen“. Wenn sich Kinder und Jugendliche für den Rennsport interessieren, sollten Sie sich erst einmal über einen Verein in das Hobby einleben. Die Ausrüstung samt Motorrad wird selbst gekauft. Bevor das erste Rennen gefahren werden kann, muss allerdings eine Rennlizenz erworben werden. Ausgestellt werden die Lizenzen (bei der Tageslizenz für Drag-Bike Rennen recht unkompliziert) vom DSMB. Unfallversicherungen nicht vergessen!

Das Portal Netzsieger hat sich mit diesem Thema beschäftigt und dazu Ratgeber erstellt. In diesen wird deutlich, dass Rennfahrer mitnichten auf dem Po sitzen und das Fahrzeug lenken, es gehört weit mehr dazu. Beispielsweise die benötigte Rennlizenz muss jährlich neu beantragt werden. Die Lizenz ist kostenpflichtig. Ohne Lizenz sollte auf die Teilnahme an Rennen absolut verzichtet werden, laut Lizenzbestimmungen des DMSB:


Art. 4 Lizenzpflicht

Als Fahrer/Beifahrer darf an den im Sporthoheitsbereich der FIA genehmigten Veranstaltungen nur teilnehmen, wer eine von einem ASN als Mitglied der FIA ausgestellte Fahrer-Lizenz besitzt.
 

Zweites Standbein aufbauen

Vom Rennsport alleine kann kaum jemand leben, vor allem nicht dauerhaft. Die Anforderungen an den Körper sind hoch, so dass Rennfahrer oft nach zwei bis drei Dekaden aus dem Sport ausscheiden müssen. Insofern sollte man bei allem Interesse und zeitlicher Not aufgrund von intensivem Training daran denken, sich ein zweites berufliches Standbein aufzubauen. Denn wer sich gut gesichert fühlt, kann sorgenfrei und mit weniger Druck den Rennsport genießen.
 

Motorsport und Bikerszene - ein Widerspruch?

Wer heute die Biker-Clubs ansieht und sich an den muskelgestählten Körpern unter Lederkleidung auf der Harley erfreut, der würde die Rocker eher nicht mit einem „Matschrennen“ in Verbindung bringen. In der Tat fällt die Verbindung schwer. Der Motorradsport kommt aus den USA, wo in den Jahren 1912 und 1913 die FAM (Federation of American Motorcyclists) anfing, Rennen zu veranstalten. Da die Rennen irgendwann für Privatpersonen nicht mehr finanzierbar waren, wurden sie von den Händlern unterstützt. Die Anzüge bekamen Farben, um die Fahrer erkennbar zu machen und mit den Marken zu verbinden. Daher auch heute noch die „Colors“ der Motorradclubs: Das waren ursprünglich Rennclubs.
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