Jubiläums Aktion: 25Jahre TätowierMagazin
Die BIKERS NEWS jetzt 25% günstiger im Printabo! 53€ statt 72€
Kampf um den Deathhead 35 Jahre Hells Angels MC Germany, 60 Jahre Hells Angels MC World. Ausgerechnet in Deutschland steht das Jubiläum der Hells Angels im Schatten das Kampfes um ihr Colour Es begann mit einem geflügelten Totenschädel.
Kampf um den Deathhead

35 Jahre Hells Angels MC Germany, 60 Jahre Hells Angels MC World. Ausgerechnet in Deutschland steht das Jubiläum der Hells Angels im Schatten das Kampfes um ihr Colour























Es begann mit einem geflügelten Totenschädel. Er war das Staffelabzeichen einer amerikanischen Bomberstaffel im Zweiten Weltkrieg, die sich einen treffenden Namen gegeben hatten: Hells Angels.
Tatsächlich kursierten entsprechende Namen und Motive auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg unter amerikanischen Fliegern. So ist nicht auszumachen, wer von ihnen der erste gewesen ist. Die wirklichen Wurzeln und Ursprünge liegen also mal wieder im Dunkeln.
Um so mehr litten die Flieger unter der gesellschaftlichen Entwurzelung, nachdem sie den Krieg gewonnen hatten und ins öde Zivilleben zurückgeworfen wurden. Damit ging ein weiteres Phänomen einher, denn gleichzeitig entstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal eine Jugend- und Protestkultur, aus der sich auch die amerikanische Biker-Szene entwickelte.


Die Geburtsstunde der Bikerszene

 Der Krieg war vorbei. Die amerikanischen Biker fanden sich wieder zu ihren Runs und Races zusammen. Eines dieser Races lief 1947 in Hollister. Dort sollte sich der Funke entzünden. Die Polizei musste schließlich ein paar wildgewordene Biker zur Ruhe bringen, und ausgerechnet das fand seinen Weg auf die Titelbilder der landesweiten Presse. Das Datum rund um den 5. Juli 1947 ging in die Geschichte ein. Es war die Geburtsstunde unserer Bikerszene.
Ein Jahr später gründete sich im kalifornischen San Bernardino ein „Motorcycle Club“. Seine Member trugen einen Totenschädel mit geflügeltem Helm auf dem Rücken ihrer ärmellosen Westen, dazu die Buchstaben „MC“. Ihren Totenschädel nannten sie „Deathhead“, und wie auf den Lederjacken der Kriegszeit fügten sie den Namen „Hells Angels“ hinzu. Unter diesem Namen wollten fortan viele fahren. In den nächsten Jahrzehnten bildeten sich immer wieder so genannte „Bogus-Charter“, deren Member mit den eigentlichen Gründern nie gesprochen hatten, und die damit gewissermaßen illegal unter dem Colour der Hells Angels fuhren. So geschehen zum Beispiel in England in den 60er Jahren, in Amsterdam in den 70er Jahren oder in Rio de Janeiro in den 80ern.
Oder in den 50er Jahren in Oakland, Kalifornien. Dort hatte Sonny Barger ein Bogus-Charter der Hells Angels ins Leben gerufen, das die Member aus San Bernadino erst später legitimierten. Andernorts flogen bei solchen Gelegenheiten die Fäuste. Das war damals so üblich. Aus den meisten Bogus-Clubs wurden am Ende echte Hells Angels. Und Sonny Barger wurde einer ihrer berühmtesten Member. Seine Buchveröffentlichungen der letzten Jahre verkauften sich in der Szene als Bestseller.

Die Hells Angels werden berühmt

 Biker blieben in den ersten Jahrzehnten eine Randgruppe, für die sich kaum einer interessierte – soweit sie nicht mit Schlägereien von sich reden machten. Aber in den 60er Jahren entdeckten Hippies und Hells Angels einander. In der linken Subkultur wurde es „schick“, sich mit den Hells Angels sehen zu lassen. Beide Seiten trugen lange Haare, beide schmissen Drogen, beide träumten von Freiheit. Da müsste man doch ein paar Dinge gemeinsam in die Wege leiten können?

... weiter geht’s in der BIBIKERS NEWS Ausgabe Januar 2008.
Text: Michael Ahlsdorf

Im zweiten Weltkrieg gaben amerikanische Bomber­besatzungen sich den Namen „Hells Angels“. Ihre Staffelabzeichen zeigten auch schon einen geflügelten Totenschädel





















Die Hells Angels sind nicht erst im Zweiten Weltkrieg erfunden worden. Hier die Besatzung eines Doppeldeckers aus früheren Zeiten













Das Rückenabzeichen der Hells Angels war stilprägend. Fast alle Abzeichen der Biker- und Rocker-Szene richten sich nach diesem Schema

Links das erste Hells Angels-Colour. Sonny Barger vergrößerte es zum so genannten „Barger Larger“. Bemerkenswert auf diesem Bild: Bis 1966 trugen die kalifornischen Hells Angels noch den Charter-Namen im Colour, erst dann wurde für alle Charter der Name des Bundesstaates verbindlich
 
 


















Altamont 1969. Vor der Bühne der Rolling Stones töteten die Hells Angels einen Zuschauer, der eine Pistole gezogen und bereits geschossen hatte. Die Zeiten von Flowerpower waren nach diesem Konzert vorbei
(aus dem Buch „Hell’s Angel“ von Ralph „Sonny“ Barger, Europa Verlag)
Pressemitteilung des Hells Angels MC 22.12.2017
Pressemitteilung des Hells Angels MC

Wir veröffentlichen eine Pressemitteilung des Hells Angels MC D-City …

Mitteilung des Hells Angels MC Ostheim 21.11.2017
Mitteilung des Hells Angels MC Ostheim

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Hells Angels MC Ostheim …

Hells Angels demonstrieren 17.10.2019
Hells Angels demonstrieren

Hells Angels und der Runde Tisch Berlin/Brandenburg demonstrierten am 14. September gegen …

Hells-Angels-Kalender 2016 jetzt erhältlich 20.10.2015
Hells-Angels-Kalender 2016 jetzt erhältlich

Der neue Hells Angels Calendar für 2016 ist seit Ende Oktober erhältlich.

Hells Angels MC Vorarlberg 19.06.2019
Hells Angels MC Vorarlberg

Der Hells Angels MC Vorarlberg lud zur …

Magazine des Huber Verlages