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Die Colour-Verbote der Hells Angels werden nun auf andere Clubs ausgeweitet. Sie müssen nur ein verbotenes Chapter auf dem Konto haben Es begann am 10. Juli in Düsseldorf. Dort verkündete die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nicht nur das Colour-Verbot für den Hells Angels MC, sondern eine Ausweitung des Verbots auf das Abzeichen des Bandidos MC.
Die Colour-Verbote der Hells Angels werden nun auf andere Clubs ausgeweitet.
Sie müssen nur ein verbotenes Chapter auf dem Konto haben

 
Es begann am 10. Juli in Düsseldorf. Dort verkündete die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nicht nur das Colour-Verbot für den Hells Angels MC, sondern eine Ausweitung des Verbots auf das Abzeichen des Bandidos MC. Damit wurde zum ersten Mal nicht nur das Colour der Hells Angels verboten. Wir hatten das Szenario dieser Ausweitung der Verbote bereits vor zwei Monaten in unserem Editorial vorausgesehen.
Am 15. Juli folgten in Köln die Colour-Verbote für alle Clubs, die irgendwo in Deutschland auch nur ein nach Vereinsrecht verbotenes Chapter auf dem Konto haben. Betroffen sind seitdem neben einigen kleineren die folgenden größeren Clubs: Bandidos MC, Gremium MC, Hells Angels MC und Mongols MC. Dem Gremium MC wurde das mit ein paar Tagen Verzögerung mitgeteilt.
Grundlage in allen Fällen ist wiederum das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 7. April 2014, das sich auf das Vereinsverbot des Hells Angels MC in Hamburg vom 21. Oktober 1983 bezieht. Nach dem jüngsten Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts gelten die typischen Schriftzüge und das Logo des Clubs auch als verboten, wenn andere Ortsnamen zur Unterscheidung unter diesem Logo stehen.
 
Ende 1999 in Düsseldorf: Das aus dem Moto Clan hervorgegangene Bones-Chapter war nun wie alle Bones zu den Hells Angels übergetreten – und kassierte gleich die ersten Razzien. Am 24. Januar 2001 wurde der Hells Angels MC Düsseldorf verbotenDie Staatsanwaltschaft von Köln ist jetzt auch in der Biker-Geschichte ein historischer Ort. Hier wurde das Colour-Verbot zum ersten Mal auf drei weitere Clubs ausgeweitet …
 


Verbot des Bandidos-Colours

Der Hells Angels-Charter in Düsseldorf war einst der zweite deutsche Charter, der nach Hamburg verboten wurde. Das Verbot in Düsseldorf erfolgte am 24. Januar 2001 nach mehreren Durchsuchungen und Razzien. Zehn Jahre später folgten schwunghaft weitere Verbote. Am 3. Mai 2012 wurden in Köln die Charter Hells Angels MC Cologne und Red Devils MC Cologne verboten.
Bemerkenswert für Düsseldorf war nun erstmalig das lokal begrenzte Abzeichenverbot für das Gebiet einer einzelnen Stadt, obwohl das Bundesland Nordrhein-Westfalen sich zur gleichen Zeit noch reserviert verhielt. Der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft erklärte uns dazu, dass jede Staatsanwaltschaft in ihren Entscheidungen frei sei. Die Düsseldorfer Entscheidung sei deshalb auch nicht mit dem Ministerien abgestimmt worden.
Michael (PR Team Bandidos MC Germany): „Da blickt keiner durch. Es ist immer wieder spannend, an welchen Stadtgrenzen wir uns umziehen müssen.“ Wir hatten das Foto vor dem Colour-Verbot aufgenommen, es zeigt ihn mit den in Recklinghausen verbotenen Abzeichen
 
 
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