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Heiliger Boden 15, 25, 35 Jahre. In diesem Alter stecken die meisten Clubs. Könnt ihr euch vorstellen, dass noch mehr geht, wo doch schon die deutschen Hells Angels ihr 40-Jähriges feiern? Jawoll, es geht mehr, denn die Bones zum Beispiel …
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Heiliger Boden

15, 25, 35 Jahre. In diesem Alter stecken die meisten Clubs. Könnt ihr euch vorstellen, dass noch mehr geht, wo doch schon die deutschen Hells Angels ihr 40-Jähriges feiern? Jawoll, es geht mehr, denn die Bones zum Beispiel waren noch älter. Aber die sind ja in den Hells Angels aufgegangen. Übrig bleiben überhaupt nur noch wenige.
Der Cavemen MC blickt nunmehr auf 45 Jahre zurück. Ein Club mit klassischer Laufbahn, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss amerikanischer Soldaten rund um eine ehemalige Militärbasis. Nie haben die Cavemen mehr als eine Handvoll Chapter geführt, aber sie haben sich immer gerade gemacht und niemals unterkriegen lassen. Manche noch kleinere Clubs haben den Cavemen MC – mit Verlaub – gefürchtet. Aber aus Furcht wurde im Lauf der Jahrzehnte Respekt: Wir müssen nur wissen, wie weit der jeweils andere im Ernstfall zu gehen bereit ist, dann können wir uns die Eskalation auch sparen. Das wiederum geht als Instinkt in unser Fleisch und Blut über.
Es scheint, als würde die Szene so ein kollektives Gedächtnis ausbilden. Und es scheint, als würde das Reich der Clubs, die diese lange Zeit durchgestanden haben, eines Tages zum Heiligen Boden für alle MCs. So hatten die Cavemen auf ihrer Jubiläumsparty nicht nur das „Who is Who“ aller Clubs der sogenannten mittleren Liga zusammengebracht, sondern auch noch drei der vier großen Onepercenter MCs.

Friede, Freude, Eierkuchen? Das können wir noch lange nicht herbeireden. Selbst, wenn Hells Angels und Bandidos gemeinsam auf einem Platz standen, haben wir uns doch an die zuvor getroffene Abmachung gehalten, sie nicht gemeinsam zu fotografieren. Immerhin kamen sie sich auch jenseits der Kamera nicht zu nahe. Der Boden blieb
heilig.

Mit dem Alter scheinen Dinge zu gehen, die vorher niemand für möglich gehalten hätte. Und so leisten wir es uns, auch noch einmal Anlauf für eine neue MC-Liste zu nehmen. Die Alten von euch werden sich erinnern: Das hatten wir vor Jahrzehnten schon einmal probiert. Diese Liste war nie vollständig, weil viele Clubs sich in keiner Liste führen lassen wollten.

Aber gerade sitzt unser Verlagsgründer Fips an seinen Buchprojekten über die Clubs der 60er, 70er und 80er Jahre. Diese Zeiten liegen lang genug zurück. Wenigstens für die Vergangenheit sollte unsere große Idee stimmen: Eine Szene, ein Magazin, eine MC-Liste – auch wir sind Heiliger Boden!
Also greift unserem Fips unter die Arme: Der kennt die Szene wie kein Zweiter, aber als ehemaliger Bones-Member wesentlich doch nur im Raum um Rhein und Neckar. Da, wo es keine Bones gab, seien es die Gegenden von Hamburg, Berlin, München oder dem Ruhrpott, weist unsere Landkarte nach wie vor weiße Flecken auf. Ihr könnt diesen Flecken wieder Farbe geben, und das mit einem kurzen Mausklick, blitzschnell hinein in die neuen Medien: www.bikersnews.de/mc-liste.
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