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Den City Run der Berliner Hells Angels untersagten die Behörden. Über die Einhaltung des Verbotes wachten Polizeikräfte in massivem Aufgebot Erfahrene „City-Runner“ bereiten sich auf
Den City Run der Berliner Hells Angels untersagten die Behörden. Über die Einhaltung des Verbotes wachten Polizeikräfte in massivem Aufgebot

Erfahrene „City-Runner“ bereiten sich auf Berlin gründlich vor. Als ginge es auf einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt, werden alle persönlichen Papiere auf Gültigkeit gecheckt und griffbereit verstaut. Auch das Bike verdient einen Blick auf Profiltiefe der Reifen, TÜV-Termin und ordnungsgemäße Eintragung aller Anbauteile.
So dauern für manch einen die Vorbereitungen länger als die Anfahrt zum Clubhaus der Berliner Hells Angels. Doch die Mühe lohnt, denn die gemütliche Stadtrundfahrt durch die Berliner City mit anschließender Party wird regelmäßig mit einem massiven Polizeiaufgebot und intensiven Kontrollen von Mensch und Maschine garniert. Obwohl die Rundfahrt behördlicherseits in diesem Jahr verboten worden war, zeigten Biker und Hells Angels Solidarität und fanden sich in großer Zahl vorm Berliner Angels Place beim Schloss Charlottenburg ein.

Nagelbrett und Wasserwerfer

Für auswärtige Besucher bot die Berliner Polizei einen Navigations-Service der besonderen Art. Der Polizei-Helikopter über dem Clubhaus wies weithin sichtbar den Weg zum Veranstaltungsort. Spätestens beim Einbiegen in den Spandauer Damm mussten sich die Biker den obligatorischen Kontrollen unterziehen. Einsatzkräfte mit Gewehr im Anschlag unterstützten hierbei die Ernsthaftigkeit des Kontroll-Rituals.
City Run des Hells Angels MC Berlin
Die Polizei machte dicht: Kontrollpunkt Spandauer Damm

Video- und Fotoaufnahmen gehörten ebenso dazu wie Durchsuchungen. Die Ausbeute der Aktion blieb indes gering. So berichtet die bürgerliche Presse zwar von Waffenfunden, tatsächlich handelte es sich hierbei um einige Messer und wenige Abwehrspray-Dosen.
Wer dieses Procedere hinter sich gebracht hatte, erreichte endlich den Ort des Geschehens. Das neue Angel Place war gut vorbereitet und frisch gestylt. Die im ersten Stock gelegene, gemütliche Bar mit verglaster Front präsentiert sich mit Ledersesseln, Sitzecken und einem Disco-Bereich. Der Balkon davor spannt sich über die gesamte Länge der Bar und gestattet den Gästen einen Überblick über das Geschehen auf der Straße. Die großzügige Terrasse bot ebenfalls jede Menge Platz zum Betrachten des bunten Treibens vor der Tür.
Dass sich an diesem Ort mal vor Jahren ein 16-jähriger mit über 40 Tequilas zu Tode gesoffen hat, ist zwar durchaus tragisch, hat aber nicht das Geringste mit dem MC zu tun, der hier erst vor wenigen Monaten eingezogen war.
Vor der Tür sorgten ein Bierstand von „Original 81“ und Verpflegungsstände fürs Catering. Auf den Bierbänken saßen nicht nur Biker aus Nah und Fern, Hells Angels und Red Devils aus ganz Deutschland und Teilen Europas, sondern auch Anwohner und Gewerbetreibende aus der Umgebung, die der Einladung gefolgt waren. Deren Kommentare über das „Affentheater“, das hier polizeilich geboten wurde, waren von erfrischender Deutlichkeit. Immer wieder strömten Pulks von Bikes heran, die die Checkpoints hinter sich gelassen hatten, und die in kürzester Zeit beide Straßenseiten komplett in Beschlag nahmen. Gelegentlich fuhren dann auch wieder Mannschaftswagen der Polizei vorbei. Das langsam vorbeirollende Wasserwerfer-Ungetüm sorgte kurzfristig für einen angenehmen Schattenwurf an den sonnigen Stehtischen.
Am frühen Nachmittag starteten einige Hells Angels und Red Devils Member mit ihren Bikes zu einer Tankstelle. Sie hielten an der roten Ampel an, während vor ihnen Polizeifahrzeuge die Straße überquerten. Als die Ampel auf grün schaltete, war von der Polizei eine Spur freigelassen worden und die Gruppe konnte problemlos passieren. Dahinter machten Beamte sofort die Straße dicht, während gleichzeitig in einigen hundert Metern Entfernung zwei Nagelbretter vor die ankommenden Bikes gezogen wurden. Durch die notwendige Vollbremsung vor den spitzen Hindernissen stürzte ein Biker, glücklicherweise ohne schwere Verletzungen.

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City Run des Hells Angels MC Berlin
Fiese Straßensperre: Vor den aufgezogenen
Nagelbrettern stürzte ein Biker


City Run des Hells Angels MC Berlin
Vorführobjekt: Die Polizei präsentierte ihren Wasserwerfer

City Run des Hells Angels MC Berlin
Vom Balkon des Angel Place ließ sich das
Geschehen auf der Straße gut beobachten


City Run des Hells Angels MC Berlin

City Run des Hells Angels MC Berlin
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