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Der Ninetytwo MC residiert am Rande des Kyffhäuser. Wir präsentieren den Gastgeber der Partyplanung Ost 2015
Die Geschichte des Ninetytwo MC beginnt in den Neunzigerjahren in Thüringen, in den Dörfern am Rande des Kyffhäuser-Gebirges. Die Gegend um den Kyffhäuser war eine abgeschiedene Region mit schlechten Busverbindungen. Wenn Lehrlinge ihren Ausbildungsbetrieb erreichen wollten, brauchten sie ein motorisiertes Zweirad. Im Osten waren das die Schwalben und SR-Kräder aus Suhl. Darauf waren auch die Gründer des Ninetytwo MC unterwegs.

Das weitläufige Clubgelände des Ninetytwo MC
Das weitläufige Clubgelände des Ninetytwo MC

Der Einzug des Westens bereicherte das Angebot an Motorrädern, in die Großstädte zogen Clubs mit großen Namen. Und auch in der Thüringer Region gründeten sich neue MCs, oft nur mit wenigen Membern.

Acht Mann gründeten den Ninetytwo MC, sie hatten gemeinsam die Schulbank gedrückt. Auf eine Vergangenheit als AWO-Club konnten sie nicht zurückblicken, sie hatten aber einen guten Kontakt zur Szene, pflegten Freundschaften zu Colour-Trägern und besuchten Partys von Clubs.

Als die Schwester des heutigen Präsidenten einen Motorradladen eröffnete und eine Chopper-Werkstatt einrichtete, wurde die zum Treffpunkt der jungen Biker. Im Jahr 1992 nähten sie sich ein Colour auf den Rücken und fuhren fortan gemeinsam als MC. So erklärt sich heute der Name des Ninetytwo MC.

Alle Clubs der Gegend fuhren als MC, über die Möglichkeit, als MF zu fahren, hatten die neuen Brüder gar nicht erst nachgedacht. Jetzt lernten sie was über die Konsequenzen. Denn auf dem allerersten Colour stand noch „Lords of Darkness MC“. Als aber ein anderer Club Einspruch erhob, änderten die Member den Namen. Die Umbenennung führte wiederum zu einem Besuch von einem AWO-Club. Beide Seiten diskutierten intensiv über ihre Namensrechte, das hatte sogar einen kleineren Polizeieinsatz zur Folge. Die Beamten entschieden immerhin vor Ort, dass die Herren in den Westen das unter sich klären sollen. Der Ninetytwo MC setzte sich durch, und der AWO-Club zog seinen Anspruch zurück.

Bilder aus dem Jahr 1995: Eine Kuttentaufe im alten Stil
Bilder aus dem Jahr 1995: Eine Kuttentaufe im alten Stil

Die acht Gründungsväter waren fast nur auf Japanern unterwegs und legten darauf ungezählte Kilometer zurück. Metall aus Milwaukee konnte sich noch keiner leisten. Aber der kleine Club wuchs schnell. Der Motorradladen blieb eine gute Anlaufstelle, und das Rückenabzeichen bildete einen großen Anreiz für viele Biker aus der Umgebung.

Ein Jahr nach der Gründung eröffneten die Member die Tradition ihrer Sommerpartys. Drei Jahre nach der Gründung leistete sich der Ninetytwo MC Kyffhäuser ein eigenes Clubhaus. Es wurde zu einer Lebensaufgabe. Statt einen verfallenen Schuppen zu kaufen, langte der Ninetytwo MC richtig zu. In Trebra standen damals die kompletten Wirtschaftsgebäude einer Nutztierhaltung zum Verkauf: Drei großen Hallen, die jeweils fast dreihundert Kühe fassten. Darin hätte auch ein kleines Rundstreckenrennen ausgerichtet werden können. In der Summe waren alle drei Hallen günstiger. Zu den Wirtschaftsgebäuden gehörte obendrein ein Grundstück einschließlich Misthaufen. Das war vor zwei Jahrzehnten.

Als der Gemeinde klar wurde, dass sich da Rocker ansiedeln, folgten die Vorbehalte. Aber die Member des Ninetytwo MC verstanden es, den Ball flach zu halten. Nach vielen Jahren haben sich beide Seiten aneinander gewöhnt. Das Clubleben gehört mittlerweile zum Dorf, und die Member bauen noch immer auf der riesigen Anlage.

Als der ursprüngliche Gastgeber der „Partyplanung Ost“ absagen musste, sprang der Ninetytwo MC schnell ein. Er hatte ja schon die Presirally 2001 ausgerichtet, und Raum stellt auf dem Gelände kein Problem dar.

Echte Biker-Atmo beim jüngsten Ninetytwo-Chapter Querfurt/Nebra
Echte Biker-Atmo beim jüngsten Ninetytwo-Chapter Querfurt/Nebra

Schon immer war der Ninetytwo MC Kyffhäuser viel unterwegs. Dafür legten sich die Member immer mehr Harleys zu, nur zwei Member fahren sie noch heute nicht. Deshalb gilt auch keine Harley-Pflicht.

Wer auf einer Party nach dem Präsidenten sucht, wird diesen Schriftzug nicht auf den Kutten lesen. Keiner der Vorstände trägt ein Patch, das ihn als Amtsträger kennzeichnet. Für Ninetytwo MC Kyffhäuser Präsident Mattusch ist die Sache einfach: „Wer es wissen muss, der weiß es. Allen anderen kann es egal sein, wer von uns welchen Rang hat. Wenn jemand dann noch was wissen will, kann er ganz einfach fragen.“

Mattusch ist seit den ersten Tagen der Präsident des Ninetytwo MC. Ein Road Captain ist ebenso überflüssig: „Vorne fahren immer die, die schon immer vorne gefahren sind. Der Präsi fährt bei uns hinten. Das war auch schon immer so.“

Fünf der acht ersten Member sind immer noch im Club aktiv. Auf deren Fundament ruht der Ninetytwo MC. Neue Member wachsen einfach hinein. Wer mitfahren will, durchläuft die typische Prozedur. Erst ein Jahr als Hänger, dann folgt die Prospect-Zeit. Die kann nach einem weiteren Jahr abgeschlossen sein. Für den Club ist es wichtig, dass ein Neuer einfach erstmal mitfährt und sich zeigt. Aber neue Member sind mittlerweile rar geworden. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis ist sehr hoch, die jungen Bewohner ziehen weg.

Das Chapter Sonneberg aus dem Süden Thüringens
Das Chapter Sonneberg aus dem Süden Thüringens

Heute führt der Ninetytwo MC drei Chapter. Das Chapter in Sonneberg ist seit 2000 angeschlossen, im Jahr 2004 folgte das dritte Chapter, diesmal nicht in Thüringen, sondern in Querfurt, Sachsen-Anhalt. Mit drei Chaptern, zahllosen Partys und dem großen Clubgelände in Trebra ist das Jahr gut ausgefüllt.

Dazu kommen aber noch Besuche von befreundeten Clubs, und dann unternehmen die Member noch immer Fahrten ins Ausland. Im letzten Jahr hatten sie Polen, Estland und Finnland angesteuert.

Auch Frauen und Familien nehmen am Clubleben teil. Dennoch haben sich die Member eine alte Tradition bewahrt: Einmal im Jahr fahren sie für ein paar Tage nach Tschechien. Ohne Frauen. Seit zwanzig Jahren auf dem gleichen Platz, an der gleichen Stelle über die gleiche Strecke. So wachsen Traditionen.

Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 02/2015

Am Tresen darf’s auch mal brennen. Platz gibt’s genug

Ninetytwo MC
Kyffhäuser/Thüringen
Vitalis-Keil-Straße 6, 99718 Trebra
Tel 036379 - 402 36
mc@ninetytwo.de
www.mc92.de

 
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