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Die Biker Union organisiert alle zwei Jahre eine Sternfahrt nach Berlin. Mit der Motorrad-Demonstration verleiht sie ihren politischen Forderungen Nachdruck
Die Biker Union versteht sich vor allem als Interessenvertretung der Biker, Rocker und Motorradfahrer in Deutschland. Doch neben der Politik bilden das gemeinsame Fahren und Feiern zwei weitere wichtige Säulen des Vereins. „Die drei Säulen kriegen wir immer perfekt auf der BU-Sternfahrt zusammen“, erklärte Rolf „Hilton“ Frieling anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Vereins im letzten Jahr: „Vier Tage durch Deutschland, einen Tag Berlin. Und das nicht nur aus Spaß an der Freude, denn wir sprechen bei jeder Sternfahrt unsere aktuellen politischen Themen an. Und zwar die ganze Palette, bis hin zu Kuttenverboten.“

Hilton arbeitet seit 1998 im Vorstand der Biker Union mit und war seinerzeit durch einen Bericht der BIKERS NEWS über die Sternfahrt auf den Verein und seine Arbeit aufmerksam geworden. Auch 2017 war er maßgeblich an der Planung und Durchführung der Sternfahrt beteiligt. Mit Kiel, Stuttgart, München und Danewitz gab es erneut vier Punkte, von denen sich Korsos auf den Weg nach Berlin machten. Nach mehreren Tagen auf Deutschlands Straßen fand am 26. August die Abschlusskundgebung in Berlin statt. Nachdem sich die rund 1 500 Biker am Olympia-Stadion versammelt hatten, machten sie sich auf den Weg ins Zentrum. Um 14:00 Uhr startete dann die Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor. Nach Redebeiträgen von Vertretern der Biker Union und der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke ging es auf dem Bike zum Partyplatz im nahen Jühnsdorf – schließlich sind das gemeinsame Fahren und Feiern neben der Politik ja die anderen beiden wichtigen Säulen der Biker Union.

Die Biker Union hatte die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Linkspartei) als Rednerin eingeladen. Nur ihre Fraktion hatte im Parlament gegen die Verschärfung des Vereinsrechts gestimmt
Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke auf der Abschlusskundgebung der Biker Union

Nächste Sternfahrt: 24. August 2019
Kontakt:
Biker Union e. V.
Hauptverwaltung
Fuchstanzweg 19
65760 Eschborn
Tel 06173–60 83 70
www.bikerunion.de
www.bu-sternfahrt.de


Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 10/2017
 

Rolf „Hilton“ Frieling, Vorsitzender der Biker Union

Interview mit Rolf „Hilton“ Frieling, Vorsitzender der Biker Union

BN: Es war die 12. Sternfahrt der Biker Union – wie lautet euer Resümee? Hat sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den letzten Jahren verbessert oder verschlechtert?

Hilton: Zunächst einmal sind wir froh darüber, dass die diesjährige BU-Sternfahrt ohne „besondere Vorkommnisse“ abgelaufen ist. Immerhin bedeutet die BU-Sternfahrt nach Berlin – an fünf Tagen bis zu 1 300 Kilometer Fahren im geschlossenen Konvoi – eine enorme Belastung für Mensch und Material. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Versammlungsbehörden in den 15 Bundesländern, durch die wir gefahren sind, hat ohne große Probleme funktioniert. Das war bei den letzten BU-Sternfahrten nicht überall so. Auch das Zusammenspiel mit der Polizei hat gut, meistens sogar sehr gut geklappt. Selbst in Wolgast, wo der örtliche Dorf-Sheriff vor der Abfahrt in den letzten Jahren schikanöse Fahrzeugkontrollen an den Demo-Motorrädern vorgenommen hat, konnte der Nordost-Konvoi ohne Kontrollen pünktlich starten. Unser zweiter Besuch beim Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Lorenz Caffier, hat offenbar endlich Wirkung gezeigt.

Die Teilnehmerzahlen waren in den ganzen letzten Jahren weitgehend konstant. Doch auch in diesem Jahr haben ein paar bekannte Gesichter gefehlt: Eine Woche Urlaub für die BU-Sternfahrt einzuplanen, gelingt eben nicht immer. Dafür waren eine Menge neuer Leute dabei, darunter viele jüngere Teilnehmer, was sehr ermutigend ist. Auf der Schlussetappe durch Berlin waren es in diesem Jahr mehr Motorräder als sonst. Offensichtlich hat Tedys Werbung für die BU-Sternfahrt am Runden Tisch in Berlin Wirkung gezeigt. Natürlich müssten es deutlich mehr Teilnehmer sein, die sich auf den BU-Sternfahrten für ihre Rechte einsetzen. In den nächsten Jahren werden wir die Möglichkeiten der modernen Medien deshalb noch stärker nutzen, um Werbung zu machen. Unter dem Strich sind wir aber zufrieden.

Tedy Bach, Kassenwart und Szenebeauftragter der Biker Union, sprach zum Colour-Verbot

Auf der Abschlusskundgebung sprach zunächst der parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle im Auftrag des Bundes­verkehrsministers ein „Grußwort“ – das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen. Hat er zu den verkehrspoli­tischen For­derungen der Biker Union Stellung bezogen?
Leider musste Staatsekretär Barthle wegen eines anderen Termins kurzfristig absagen. Ich habe sein Grußwort aber verlesen. In einem Grußwort von wenigen Minuten kann man keine detaillierte Auseinandersetzung mit den politischen Forderungen der BU erwarten. Für uns war aber wichtig, dass er – wie bereits vor zwei Jahren – die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit des Ministeriums mit der BU herausgestellt hat. Viele Motorradfahrer wissen gar nicht, dass wir im Bundesverkehrsministerium seit vielen Jahren einen sehr guten Stand haben. Man liest uns zwar unsere Wünsche nicht von den Lippen ab, um sie hurtig zu erfüllen. Aber wir sind anerkannter Gesprächspartner und können Einfluss auf Gesetzgebungsverfahren nehmen. Das wäre in den Anfangsjahren der BU noch undenkbar gewesen.

Eines der verkehrspolitischen Ziele der Biker Union ist die „Berücksichtigung des Motorrads als umweltfreundliche Alternative im Individualverkehr“ – was genau kann man sich darunter vorstellen? Und wo genau seht ihr die „unangemessene Verschärfung der Rahmenbedingungen für Motorräder im Umweltbereich“, gegen die ihr protestiert?
Ich will bei meiner Antwort nicht zu sehr ins Detail gehen – das würde den Rahmen ­sprengen. In vielen Bundesländern werden derzeit Mobilitätskonzepte entwickelt, die entscheidenden Einfluss darauf haben werden, wie wir uns in der Zukunft fortbewegen. Erklärtes Ziel ist es, den PKW-Verkehr deutlich zu reduzieren, um die globalen Klimaziele er­reichen zu können. Alleine mit Bus und Bahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt man aber in unserer mobilen Gesellschaft schnell an Grenzen, selbst wenn man enorme Summen in den öffentlichen Personenverkehr investieren würde. Hier könnte das motorisierte Zweirad, also vom Mofa über den Roller bis hin zur Rennsemmel, eine wichtige Rolle spielen. Das motorisierte Zweirad, das weniger Rohstoffe bei der Produktion verbraucht, weniger Sprit benötigt, weniger Parkfläche in Anspruch nimmt und mit weniger Kosten verbunden ist als ein vergleichbarer PKW, wird in den meisten Konzepten aber übersehen. Hier besteht dringender Nachholbedarf.

Auch im Umweltbereich passiert derzeit einiges. In Deutschland sind motorisierte Zweiräder von den Umweltzonen in den Städten nicht betroffen. In Frankreich dagegen werden in vielen Städten ältere Motorräder tagsüber von den Straßen verschwinden, bereits in wenigen Jahren sogar vergleichsweise neue Fahrzeuge. Auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Pläne, zum Teil über die Erhebung zusätzlicher Straßenbenutzungsgebühren. Die „Dieselaffäre“ hat noch einmal richtig Schwung in diese Diskussionen gebracht. Hier müssen wir sehr wachsam sein. Denn motorisierte Zweiräder sind nicht Teil des Problems, sondern könnten ein Teil der Lösung von Umweltproblemen in unseren Städten sein.

Die Biker Union hatte die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Linkspartei) als Rednerin eingeladen. Nur ihre Fraktion hatte im Parlament gegen die Verschärfung des Vereinsrechts gestimmt

Das verschärfte Vereinsrecht war auf den Werbematerialien zur Sternfahrt der letzte Punkt – ist es das wichtigste oder unwichtigste Thema für die Biker Union?
Unser Werbematerial ist dazu da, die Leute zur Teilnahme an der BU-Sternfahrt zu motivieren. Da sind Themen wie Streckensperrungen, gefährlicher Straßenzustand oder das Vorbeifahren an Kolonnen natürlich greifbarer als die Änderung des Vereinsrechts, dessen Konsequenz vielen Leuten noch gar nicht bewusst ist. Trotzdem war das Vereinsrecht ein Schwerpunkt auf unserer Abschlusskundgebung. Deswegen hatten wir Ulla Jelpke, Obfrau für die Linksfraktion im Innenausschuss des Deutschen Bundestags und vehemente Kritikerin der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Verschärfung, gebeten, ein Statement dazu abzugeben.

Für uns sind die Änderungen des Vereinsrechts, die ja in mehreren Schritten erfolgt sind, ein wichtiges, aber auch ein schwieriges Thema. Wichtig deswegen, weil die BU seit ihrer Gründung gegen Diskriminierung in jeder Form eingetreten ist und das auch weiterhin tun wird. Die Verschärfung des Vereinsrechts ist ein klarer Verstoß gegen grundgesetzlich garantierte Rechte und trifft– zu mindestens theoretisch – nicht nur MCs. Wir haben bereits Anfang 2014, nach Abschluss des Koalitionsvertrags, der ja Ausgangspunkt für die letzte Gesetzesänderung ist, die Vorsitzenden der Koalitionsparteien angeschrieben und um Klarstellung gebeten. Mit den Antworten hat man uns ins Leere laufenlassen, weil es ja noch nichts Konkretes gab. Damals hat das die Szene offensichtlich nicht interessiert. Schwierig deswegen, weil wir als BU vorerst nicht betroffen sind und demzufolge nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, diesem Abbau der demokratischen Grundrechte entgegenzuwirken. Klagen müssen die betroffenen MCs, die das wohl auch tun werden. Nach der Meinung von Fachleuten wird die Verschärfung des Vereinsrechts spätestens vom Europäischen Gerichtshof gekippt werden. Das kann aber dauern. Bis dahin bleiben die betroffenen Colours in der Öffentlichkeit unsichtbar.

Schwierig auch deswegen, weil wir in den letzten Jahren mit etlichen Abgeordneten des Deutschen Bundestags über den Passus im Koalitionsvertrag gesprochen, aber selbst bei wohlgesonnenen MdBs auf Granit gebissen haben. Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen bei Enthaltung der Grünen und gegen die Stimmen der Linken durchgewunken. Wer sich die Debatte zur zweiten und dritten Lesung im Parlament im Internet ansieht, wird sich fragen, ob er im falschen Film sitzt. Dort wurden Argumente pro Gesetzesverschärfung vorgebracht, die mit dem eigentlichen Problem – wenn es eins ist – nichts zu tun haben. Denn durch das Verbot des Zeigens der Clubembleme in der Öffentlichkeit lösen sich die Leute ja nicht in Luft auf. Wenn es kriminelle Aktivitäten von Clubmembern oder sogar ganzen Chaptern geben sollte, müssen die nachgewiesen und vor Gericht gebracht werden. Die dazu notwendigen Mittel haben Polizei und Staatsanwaltschaft seit Jahren in der Hand. In Deutschland galt bis zum Beweis des Gegenteils vor einem unabhängigen Gericht die Unschuldsvermutung. Durch die Verschärfung des Vereinsrechts ist dieses Grundprinzip unseres Rechtssystems ausgehebelt worden. Das hat im Parlament kaum jemanden interessiert. Man wollte das „Rockerproblem“ einfach vom Tisch haben. Das ist purer Aktionismus in einem Wahljahr, um dem Wahlvolk zu suggerieren, die Welt wäre sicherer geworden.

Demonstrationen gibt es in Deutschland jeden Tag, vor allem in Berlin. Denkt ihr, dass eure Message trotzdem bei der ­Bevölkerung angekommen ist? Ist das „Konzept Sternfahrt“ noch ein zeitgemäßes Mittel, um auf politische Forderungen aufmerksam zu machen?
Wenn die Berliner Bevölkerung und die ­vielen Touristen eine sehr diszipliniert fahrende Kolonne von knapp 1 000 Mopeds an sich vorbeifahren sehen, ist das trotz unserer ­Forderungsplakate an den Motorrädern und den Bannern am Begleit-LKW zunächst einmal nur ein spektakulärer Event. Das zeigt sich schon daran, dass wir in diesem Jahr während der Fahrt wenig Ärger mit renitenten Fußgängern hatten, weil die mit Handy oder Tablet das Ereignis für die Nachwelt festhalten wollten. Unsere politischen Forderungen werden im Wesentlichen über die Medien an die Öffentlichkeit getragen, wenn auch nicht so detailliert, wie wir uns das wünschen. Das hat in diesem Jahr ganz gut geklappt.

Die BU-Sternfahrt ist auch ein wichtiger Punkt in unseren Gesprächen mit Ministern und Verwaltungen. Wenn mehrere hundert Motorradfahrer auf eigene Kosten eine Woche lang durch ganz Deutschland touren, um ihre politischen Botschaften unter die Leute zu bringen, ist das ein beeindruckender Beweis für die Ernsthaftigkeit dieser Forderungen. Deswegen spielen die Teilnehmerzahlen besonders in Berlin eine große Rolle für unsere politische Arbeit. Das „Konzept Sternfahrt“ hat aber noch einen anderen Aspekt. Wir sind eine Woche gemeinsam auf dem Motorrad unterwegs. Gemeinsam fahren und gemeinsam feiern gehört zum Motto der BU-Sternfahrt. Beides tun wir in dieser Woche ausgiebig. Wer nicht dabei war, hat etwas Einzigartiges verpasst.
 

Die Biker Union demonstrierte für
  • Das Vorbeifahren an stehenden und langsam fahrenden Kolonnen auf der Autobahn
  • Die Berücksichtigung des Motorrads als umweltfreundliche Alternative im Individualverkehr
  • Eine ausreichende Anzahl von Motorradparkplätzen in den Städten und Gemeinden
Die Biker Union demonstrierte gegen
  • Bitumen und andere tödliche Fallen für Biker im Straßenbau
  • Streckensperrungen nur für Motorradfahrer
  • Die unangemessene Verschärfung der Rahmenbedingungen für Motorräder im Umweltbereich
  • Die Diskriminierung von Bikern und Motorradfahrern z. B. durch die Änderung des Vereinsrechts
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