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Hallo BIKERS NEWS, sicher bin ich nicht der einzige, der sich über das Interview zum „Kompetenzteam Motorrad“ äußern will. Was zum Himmel stinkt mit dem Kompetenzteam, ist die Verflechtung des deutschen Staatsapparates…
Hallo BIKERS NEWS,
sicher bin ich nicht der einzige, der sich über das Interview zum „Kompetenzteam Motorrad“ äußern will. Was zum Himmel stinkt mit dem Kompetenzteam, ist die Verflechtung des deutschen Staatsapparates mit einem kommerziellen Importhandelsbetrieb. Das Kompetenzteam ist also, wenn schon, dann den – leider immer weniger werdenden – Experten vom TÜV verpflichtet.
Bei der Gelegenheit: Die Hatz auf die sogenannten „szenebekannten Gutachter“ wäre wohl mal ein anderes heißes Eisen, über das berichtet gehört. Ansonsten gibt es nämlich für eine Verbändelung von Polizei und Gewerbebetrieb den Begriff „Korruption“.


Harley-Spezialisten.
Wir hatten über das „Kompetenzteam“ der Polizei berichtet

Replikarahmen, die in Motorrädern gefunden werden, sind auch nicht „zu verschrotten und der Besitzer bekommt den Rest im Karton zurück“. Ein Fahrzeug, welches nicht verkehrssicher ist, wird stillgelegt durch Entscheidung der Zulassungsstelle – nach Vorgabe des TÜV. Der Nachbaurahmen, beziehungsweise das Fahrzeug ist und bleibt Besitz des Beschuldigten und ist nicht zu vernichten. Wie kann ausgerechnet ein Polizist als Vertreter des Rechts so einen Unsinn öffentlich verlauten lassen?
Ganz besonders interessant wäre es, die angeblich von Harley-Davidson gewonnen Verfahren mal genannt zu bekommen. Nach über 20 Jahren unserer Tätigkeit im Bereich Import, Restauration und Zulassung ist uns nicht ein einziges Gerichtsurteil bekannt. Hat sich das Kompetenzteam da wirklich „richtig reingekniet“ und die Informationen schwarz auf weiß auf dem Tisch?
Auch geht es nicht um Markenrechtsverletzung. Das wäre es, wenn jemand Neumaschinen als Harley-Davidson verkauft, den Ofen aber selber gebaut hat. Der Austausch eines Fahrzeugchassis nach §59 StVZO ist weiterhin legal, soweit in den Papieren eingetragen ist, dass der Rahmen getauscht wurde – und dann ist es ja für den letzten Heiopei ersichtlich! Ob man den Rahmen tauscht oder die Vordergabel, macht rechtlich keinen Unterschied. Würde man die Ausführungen des Polizisten weiterführen, dann wäre schon der Austausch des Vergasers oder der Bremssättel eine Markenrechtsverletzung.
Summa Sumarum: Eine heilsame Wirkung des Artikels muss man natürlich schon zugeben – vor dem Hintergrund, was in manchen Kreisen mit hochpreisigen Mopeds für Spielchen zum Nachteil unbedarfter Biker getrieben werden. Für viele erscheint das sehr deutlich, dass hier das Kompetenzteam mit verdrehten Rechtsgrundlagen aus Mörfelden vollgestopft wird. Es steht ja wiederholt im Artikel drin „da erkundigen wir uns in Mörfelden“.
Abschließend muss ich schon mal fragen, wie das im Heimatland der Motorräder, in den USA, aussieht? Da würde der freie Bürger jeden über den Haufen schießen, der meint, er müsste ihm verbieten, an seinem Gebrauchtfahrzeug etwas umzubauen oder auszutauschen!
Roland Dinter

F.T.W. – For the Wheel
Zollner Straße 197a
96052 Bamberg
Tel 0951 - 241 33 89
www.forthewheel.com


… weiter geht’s in der BIKERS NEWS 03/12
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