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Die russischen Night Wolves hatten einen spektakulären Ritt nach Berlin hinter sich gebracht
In Russland sind Rocker Nationalhelden, jedenfalls die der russischen Night Wolves Motorcycle Gang (MG). Und so legten die Member der Night Wolves ihre Kränze unter dem tosenden Beifall von 10000 Exilrussen und sympathisierenden Europäern nieder.

Es war Samstag, der 9. Mai 2015, und dieses Datum wird in der russischen Geschichtsschreibung als Jahrestag der deutschen Kapitulation gefeiert. Auch in Berlin-Treptow steht ein Ehrenmal für die einst sowjetischen Streitkräfte, vor dem an diesem Tag die Gedenkfeiern stattfinden.

Die Night Wolves waren mit befreundeten Clubs aus Deutschland und Polen um drei Uhr in der Frühe in Thüringen aufgebrochen, um zeitig zum siebzigsten Jahrestag der deutschen Kapitulation in Treptow einzutreffen. In Thüringen waren sie an den beiden Tagen zuvor auf dem Gelände der befreundeten Wolfpack MG eingerollt, nachdem sie unter den Blitzlichtgewittern der Boulevardpresse eine spektakuläre Tour durch Tschechien, Österreich und den Süden Deutschlands hinter sich gebracht hatten. Auch im Heimatort der Wolfpack MG hatten sie unter Anwesenheit des Bürgermeisters von Katzhütte und russischer Hilfsorganisationen noch einen Kranz am deutschen Mahnmal niedergelegt.

Das Ehrenmal der Sowjetarmee in Berlin-Treptow am 9. Mai 2015
Das Ehrenmal der Sowjetarmee in Berlin-Treptow am 9. Mai 2015


Der Kranzniederlegung in Berlin-Treptow folgte ein Besuch beim russischen Botschafter, einige Night Wolves  und Wolfpacks fuhren anschließend gemeinsam zu den Seelower Höhen, wo der Sowjetarmee im April 1945 in einer gewaltigen Schlacht der Durchbruch nach Berlin gelungen war. Dort gedachten sie unter Teilnahme des Bürgermeisters und eines Priesters der orthodoxen Kirche der Toten auf beiden Seiten. Ehrengast war ein über 90-jähriger deutscher Überlebender des KZs Auschwitz.

Gegenüber BIKERS NEWS erklärten die Night Wolves: „Biker sind freie Menschen und wollen den Frieden. Wir wollten derer gedenken, die für uns gestorben sind. Aber das wurde uns schwer gemacht. Dabei hatten wir uns einen herzlichen Empfang gewünscht.“

Unter den Membern waren auch die beiden, deren Einreise auf dem Flughafen Schönefeld verweigert wurde. Erst ein Urteilsspruch des Verwaltungsgerichts Berlin hatte ihnen eine zweite Einreise genehmigt.

Wir haben mit den Night Wolves ein Exklusiv­interview führen dürfen. Die russische Sprache ist kompliziert, die Autorisierung des Interviews dauert deshalb etwas länger. Die ganze Story, das Interview und die vollständige Chronik des Runs nach Berlin lest ihr in der BIKERS NEWS 07/2015.

Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 06/2015
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