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13 300 Kilometer durch Russland. In 30 Tagen. Auf Harleys. Viele glaubten nicht, dass Wolle, Michel und Bernie es wirklich versuchen würden – geschweige denn, dass sie es auch tatsächlich schaffen. Doch die drei Member des Hells Angels MC belehrten …
13 300 Kilometer durch Russland. In 30 Tagen. Auf Harleys. Viele glaubten nicht,
dass Wolle, Michel und Bernie es wirklich versuchen würden – geschweige denn,
dass sie es auch tatsächlich schaffen. Doch die drei Member
des Hells Angels MC belehrten die Zweifler eines Besseren.


Angekommen – und das zwei Tage früher als geplant: Bernie, Wolle und Michel (v.links) in WladiwostokAbenteuerliche Trips haben schon viele Motorradfahrer unternommen. 1Ihre Geschichten aus fernen Ländern füllen Zeitschriften und Dia-Abende für diejenigen, die zuhause geblieben sind. Für diejenigen, die es trotz Reise-Enduro mit Alukoffer nie hinter den Horizont geschafft haben. Diejenigen, die andere ihre eigenen Träume leben lassen. Wolle vom Hells Angels Charter North Region ist keiner von ihnen. Er ist ein Mann, der seinen Lebenstraum verwirklichen will. Bereits mehrmals hat er Russland besucht und ist beeindruckt von Land und Leuten – nicht nur von dieser einen Lady, mit der er einige Zeit liiert war und die bei Harley-Davidson in Moskau schraubt; sie wollte nicht dauerhaft in Deutschland leben und er nicht für immer in Russland, doch die freundschaftliche Verbindung ist geblieben – und Wolles Faible für ihre Heimat. Nun möchte er auf seiner Harley von Deutschland nach Japan fah-ren, solange er noch kann – einmal quer durch das größte Land unseres Planeten.


Startschuss Schnapsidee

RouteGeburtsstunde des Projektes „Go East“ ist die sprichwörtliche Schnapsidee: Auf einer internationalen Party des Hells Angels MC lernt Wolle einen russischen Hangaround kennen. Er fragt ihn, wo genau er herkomme und als dieser Wladiwostok antwortet, wo genau das eigentlich liege. Nach einigen Gläsern Wodka fasst er einen Entschluss und sagt zu ihm: Ich komme dich besuchen, mit dem Motorrad. Viele Pläne, die in solch
bierseliger Laune gemacht werden, sind am nächsten, nüchternen Morgen ebenso schnell wieder vergessen – dieser nicht. Dass Wolle wirklich Ernst macht, begreift auch bald sein Sohn Michel. Der ist ebenfalls Hells Angel und President im Charter seines Vaters. Er möchte Wolle nicht alleine fahren lassen – schließlich ist der bereits 70 Jahre alt. „Man muss seinen Körper kennen: Inwieweit ist er belastbar, traue ich ihm so eine Tour zu? Du bist in einem Zeitplan, du musst jeden Tag deine Strecke bewältigen, das schafft körperlich nicht jeder“, kommentiert Michel. Vater und Sohn trauen es sich zu, schließlich betreiben sie in der „Stadt der Engel“ Walsrode auch ein Fitnessstudio und sind gut trainiert – Wolles Arme könnten als Oberschenkel durchgehen.


Ein ehrgeiziger Plan

Wenigstens muss man keine Scheiben frei kratzen ...Den dritten Mann begeistert das Vater-Sohn-Gespann auf einer weiteren Angels-Party in London für seine Pläne. Bernie vom Charter Dresden ist an diesem Abend ähnlich angeschickert wie Wolle seinerzeit auf der Moskauer Party und sofort begeistert. Er hat schon einige Touren durch Russland unternommen, zum Beispiel nach Murmansk, im Mai, als in der nördlich des Polarkreises gelegenen Hafenstadt noch Schnee lag. Mit seiner Erfahrung ist es dem Trio ein Leichtes, die Planungen für die Tour voranzutreiben. Bernie übernimmt den größten Teil der Organisation im Vorfeld, ungefähr ein Jahr, bevor es schließlich losgeht. Dass sich Wolle zwischenzeitlich das rechte Bein bricht, hält die drei nicht auf: Er tauscht sein reguläres Bike gegen ein Harley-Trike, das er mit seinem kaputten Bein problemlos fah-ren kann, und sie verschieben den Trip von Mai auf September – auch ein guter Zeitpunkt, denn er liegt „nach der Mückenpest und vor dem Frost“, weiß Bernie, der über ein Schweizer Reisebüro Visa besorgt, die Clubbrüder in Japan kontaktiert und mithilfe einer bekannten Internetsuchmaschine den Routenplan erstellt. Und der hat es in sich: Rund 400 Kilometer pro Tag werden veranschlagt, damit der Trip im geplanten Zeitraum von 30 Tagen durchge-zogen werden kann. „Da fahren LKWs hin und her, da müssen auch Hotels sein, da müssen Tankstellen sein, dann muss das auch irgendwie klappen – und es hat auch geklappt, wir waren angenehm überrascht“, blickt Bernie auf die Planungsphase zurück.
 
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