Jubiläums Aktion: 25Jahre TätowierMagazin
Die BIKERS NEWS jetzt 25% günstiger im Printabo! 53€ statt 72€
Gerissene Bowdenzüge, Schlammschlachten und ein abgebrochenes Rennen – beim „Vierstunden-Moped-Rennen“ in Klinga bei Leipzig ging es zu wie bei den Profis
Nur, dass hier gestandene Biker auf lediglich 50 Kubik ihre Kräfte maßen. Mit den in DDR-Zeiten weit verbreiteten Mopeds Star, Schwalbe oder S50 ging es auf dem Kurs so richtig zur Sache. Veranstaltet werden die Rennen seit 2008, anfangs jährlich, und als der Aufwand zu groß wurde, alle zwei Jahre. Inzwischen ist aus der einstigen privaten Initiative ein Großereignis mit 47 Teams geworden. Gefahren wird in zwei Klassen, der „offenen“, in der nach Herzenslust frisiert und manipuliert werden kann, und der „Original-Klasse“, bei der alles am angestammten Platz verbleiben muss. Gefahren wird vier Stunden lang ununterbrochen, pro Team vier Leute, wer die meisten Runden fährt, ist Sieger.

Unfahrbares Terrain sorgte für den Rennabbruch
Unfahrbares Terrain sorgte für den Rennabbruch

Nach diesem simplen Reg­le­ment wurde direkt an der Autobahn A14 das Kräftemessen gestartet, an dem neben den Lokalmatadoren, wie Kartoffelkäferbande Grimma, den Streetfightern L.E. oder der Wild Hogs Bruderschaft, Teams aus ganz Deutschland teilnahmen. Die weiteste Anreise wird den Ansbacher Wild Hogs sowie Bikern aus dem Ruhrpott zugeschrieben. „Durchfahren zählt, das ist die Devise“, fasste Sveni von den Wild Hogs die Motivation zusammen, aber er hat auch beobachtet, dass das Fahrerniveau ganz unterschiedlich war: „Da waren absolut naive Anfänger, aber auch totale Profis dabei.“ Dass selbst geschraubt wird, ist Ehrensache und bei der simplen Technik auch nicht weiter schwierig. Gerissene Ketten, verbogene oder abgerissene Fußrasten oder Hauptständer sowie Vergasereinstellungen waren die typischsten Reparaturen. Auch der ein oder andere Schnell-Schweißeinsatz gehörte dazu. Nicht nur die Wild Hogs hatten sich professionell präpariert und waren mit Zelt, Austauschmotor und Kompressor angereist.

Wie so oft in diesem Sommer, konnte sich das Wetter nicht richtig entscheiden. Was bei Sonnenschein begann, verwandelte sich unter dem Einfluss einer Gewitterwolke alsbald in eine Schlammschlacht. Die Bodenwellen und die eigentlich als lustige Einlage gedachte kleine Matschpfütze verwandelten sich in unfahrbares Terrain, Massenstürze machten das Geschehen schließlich zu gefährlich, sodass man sich zum Abbruch entschloss. Trotzdem wurde nach der Siegerehrung bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Mehr Infos: www.mopedrennen-klinga.de

Zuerst veröffentlicht in BIKERS NEWS 11/2017

 
Artikel aus der Ausgabe: 1/19
Hooligan-Flat-Track 14.01.2019
Hooligan-Flat-Track
Back to the Roots – Bestrafungen 10.01.2019
Back to the Roots – Bestrafungen
Bike: Honda Monkey 2018 19.12.2018
Bike: Honda Monkey 2018
Familienbande: Vater-Sohn-Tour durch Europa 17.12.2018
Familienbande: Vater-Sohn-Tour durch Europa
History: Die Bikes der Sixties 15.12.2018
History: Die Bikes der Sixties
Club-Race 14.12.2018
Club-Race
Ausgabe 11/19 erscheint am 18. Okt
Zehn Jahre Moped Garage 13.08.2018
Zehn Jahre Moped Garage

Die Moped Garage feierte ihr zehnjähriges Bestehen während der „Hockenheim Hi …

MC Cup 17.05.2017
MC Cup

Der Bull Skull MC hat die Rennsaison auf dem Harz-Ring eröffnet – BIKERS NEW …

Eisspeedway-Rennen Pfaffenwinkel 31.03.2017
Eisspeedway-Rennen Pfaffenwinkel

Ski und Rodel gut! Endlich wieder ein Eisspeedway-Rennen im Pfaffenwinkel …

Waamlöt Rallye 08.05.2018
Waamlöt Rallye

Holgi lötete am vergangenen Wochenende schon mal „waam“ fürs große Werner-Ren …

Magazine des Huber Verlages